Heute ist der 15. Oktober 2009. Und da gibt es zwei Dinge zu tun. Erstens meine bereits versprochenen Spenden abzugeben, und zweitens – und das ist noch viel wichtiger – etwas zum Blog Action Day beizusteuern. Thema dieses Jahr: Klimakrise. Ich weiß auch schon, wie ich etwas dagegen ausrichten kann.
Mit Klimawandel assoziiert man allgemein Treibhausgase. Also Stoffe, die dafür sorgen, dass weniger Infrarotstrahlung wieder in den Weltraum entweichen kann. Gibt es zu viel dieser Gase, wird es zu warm. Die Pole schmelzen, der Meeresspiegel steigt, die Stürme werden heftiger usw. Die ganze Palette eben. Das will niemand von uns. Ich auch nicht. Deswegen möchte ich von jetzt an verhindern, dass mein iPhone auch Treibhausgase wie CO2 verursacht. Denn das entsteht zum Beispiel dort, wo Strom mithilfe fossiler Rohstoffe produziert wird. Und weil iPhones ganz unverschämte Stromfresser sind (jeder benutzt sie!), werde ich meines von jetzt an ausschließlich mit Solarstrom füttern. Was eignet sich dazu besser als die Hardcase-Solar-Kombo “Surge” von Novothink?

Da es ums Klima geht, ein riesengroßes Ding, vernachlässige ich ausnahmsweise den Designaspekt und nehme hin, dass das iPhone mit Surge doppelt so fett wirkt.
Leider gibt es da ein Manko: Das Surge wird erst ab 15. Dezember gelierfert. Deshalb sind das alles hier nur leere Worte, bis ich es wirklich in der Hand halte. Ich stelle jedoch jetzt schon ein paar Erwartungen an das etwa 47 Euro teure günstige Stück:
Ich muss nie wieder eine Steckdose aufsuchen.
Der integrierte Akku hält, was er verspricht (nämlich mein iPhone ca. acht Stunden bei Komplettbenutzung am Leben erhalten).
Das Solarpanel kann auch bei schwachen Lichtquellen Strom “produzieren”.
So hässlich kann es gar nicht aussehen, denn Surge gibt es auch in schickem Weiß und hat vier LEDs, die den Ladezustand des integrierten Akkus wiedergeben.![]()
Es wird vor Weihnachten geliefert!
Das ist vorerst alles, was ich iphonetechnisch fürs Klima tun kann. Gerne würde ich auch das MacBook, den Fernseher, den Toaster, den Herd, die Waschmaschine und den DVD-Player mit eigenen Solarpanels unterhalten, doch dafür reicht mein Budget/Taschengeld nicht aus. Ich empfehle, einfach zu einem Anbieter zu wechseln, der seinen Strom aus regenerativen Quellen zapft (was das ist, steht hier). Aber auch dazu hagelt es Kritik. Niemand scheint genau zu wissen, ob dieser Ökostrom dann auch wirklich öko ist. Aber ohne Strom kommen wir alle nicht aus. Daher besser zu einem Ökostrom-Anbieter wechseln oder einen Windpark im Garten eröffnen. Die ganze Debatte ist schon verwirrend.
Nun zum billigeren günstigeren Remote. Was hier für 3,99 Euro geboten wird, ist wirklich erstaunlich: Da RemoteTap sich ausschließlich auf Mac OS X beschränkt und nicht wie Jaadu ein Universalgenie ist, wurden hier auch die Mac-spezifischen Funktionen wie Apple Remote und Spaces perfekt integriert. Bei der Einrichtung wird einem durch einfaches Scannen der WLAN-Umgebung nach Rechnern viel Schreibarbeit erspart. RemoteTap muss zusätzlich ein Gegenstück auf dem Mac installiert haben. Dabei handelt es sich um ein Plugin für die Systemeinstellungen.
Mit dem iPhone oder iPod touch kann man überraschend viele Geräte fernsteuern. Neben
Viele z.B. bei Windows Mobile-Geräten verbaute Bildschirme reagieren nicht auf Berührung, sondern auf Druck. Dabei ist es egal, ob man mit dem Finger, dem Finger im Handschuh oder einem Stylus (Eingabestift) auf das Display drückt. Mit allen Materialien ist die Reaktion gleich – abgesehen davon, dass mit einem Stylus eine präzisere Bedienung gewährleistet ist.
Kapazitive Touchscreens kennen wir alle vom iPhone und iPod touch. Außer Apple verwenden auch andere Hersteller das kapazitive Verfahren, zum Beispiel beim G1 von HTC. Das Display reagiert nicht auf Druck, sondern ausschließlich auf Berührungen mit dem Finger. Der Nachteil ist also schon genannt: Im Winter kann man das Gerät mit Handschuhen nicht bedienen.
Ja, die Suche nach einem funktionierendem QR Code Reader war nicht leicht. Ganze acht (und mehr) Applikationen werden im App Store für lau angeboten. Ich habe mir folgende heruntergeladen: ScanMee, QR app, Barcode, UpCode, 2D Sense, BeeTagg, Strichcodes und iDecode.
Entwarnung: Die Auto-Korrektur nervt in 3.0 nicht mehr so sehr. Beim Schreiben werden zumindest keine vollkommen absurden Vorschläge gezeigt, sondern nur noch sinnvolle Vervollständigungen. Apple hat also doch auf die automatische “Super-Intelligenz” der bisherigen Auto-Korrektur verzichtet. Selten entstanden so viele Wortneuschöpfungen.
