Bei pressHOME werden nahezu täglich neue iPhone-Games gesichtet. Einige davon stehen überhaupt noch nicht im App Store bereit, sind aber schon jetzt so genial, dass ich sie hier in einer kurzen Liste zusamengefasst habe.
Rally Master Pro
Bereits vom Samstag stammt ein exklusives Video von der Gamescom 2009. Es zeigt eine Demo des kommenden Rennspiels “Rally Master Pro” von Fishlabs. Ein richtiges Rally-Game wurde im Store noch nicht gesichtet, also war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis irgendjemand das verwirklicht. Mein allererstes Computerspiel war Collin McRae Rally 04 – Rally Master Pro erwartet man grafisch auf diesem Niveau. Mit “dynamischer Beleuchtung” und Minigames.
Das Spiel gibt es schon etwas länger, allerdings nur als Java-Version für Nokia und Sony Ericsson. Ein kleineres Defizit wird im Video schon genannt: Fehlender Multiplayer Modus.
‘Rally Master Pro’ wird mitte Oktober im App Store erscheinen; ein Preis ist noch nicht bekannt. – pressHOME
Wir haben es zwar noch nicht Ende August, zu dem das Release des schon weithin bekannten GTA-Klons Gangstar abgekündigt wurde. Freuen wir uns aber jetzt schon mal. Zuerst das wichtigste, der Preis: 5,49 €.
Wie immer bei Gameloft Spielen wird mit einem einminütigen Introvideo gestartet. Damit geben sich die Entwickler immer viel Mühe, um einen perfekten ersten Eindruck zu hinterlassen. Der gute Eindruck ist aber bei mir schon im Eimer, wenn das Hauptspiel mit allen Texturen geladen wird. Hat man das Gerät vorher nicht neugestartet, kann es vorkommen, dass Gangstar beim Ladeprozess schon abstürzt. 3GS-Besitzer haben die Probleme mit ewigen Ladezeiten und mäßig flüssiger Grafik nicht.
Na gut, zuegegeben stürzt Gangstar auch nur wegen diversen Jailbreak-Prozessen ab. Ist wohl dann die eigene Schuld. Gameloft hat trotzdem ein fantastisches Spiel kreiert.
Falls du nicht weißt, was GTA ist: Diese Abkürzung steht für Grand Theft Auto (“Schwerer Kraftfahrzeugdiebstahl”) und bezeichnet eines der erfolgreichsten Rollenspiele für PC und PlayStation 2. Im Urschleim sah GTA auf dem Computer etwa so aus wie Gangstar jetzt auf dem iPhone. Damit will ich die App jetzt keinesfalls abwerten, nur scheint Gameloft grafiktechnisch doch noch nicht alles ausgereizt zu haben, oder? Etwas mehr Kantenglättung fände ich zum Beispiel nicht schlecht. GTA kam seit 1997 von einer Version in die nächste und wurde immer weiter verbessert, vergrößert, erweitert und teilweise komplett neu aufgemacht.
Seltsam spektakulärwurde die Fortsetzung von Rolando 2 angekündigt. Stück für Stück wurden die neuen Charaktere für eine neue Story auf der ngmoco:) Homepage bekanntgegeben. Die Fortsetzung mit den kugeligen Gestalten sollte möglichst bereichernder sein als der erste Teil, in dem die Rolandos nur durch ihr eigenes Rolandoland rollen, um böse schwarze Schatten in die Flucht zu schlagen. Jetzt kommen neue überarbeitete Figuren ins Spiel, Figuren die fliegen, sich aufblähen, einen Wagen steuern. Nicht nur Figuren sind neu, auch im Wasser hat man die Rolandos bisher noch nie gesehen.
Hinter dem Namen “Rolando” steckt nicht nur das webweit bekanntengmoco:). Teilweise wurde das Spiel auch von Hand Circus mitentwickelt. Ich habe das Gefühl, die Leute von Hand Circus verstecken sich ein bisschen hinter ngmoco:) – warum auch immer. Egal.
Ziel vom Teil 2 ist nicht, irgendetwas zu besiegen, sondern einen Schatz zu besorgen. Ein gewisser General Sir Richard Smythe ist an den Hof des dicken, sonnenbebrillten und immer schlafenden Königs gekommen, als plötzlich eine seltsame Krankheit die Berater des Königs befällt. Nur eine Goldene Orchidee kann sie heilen und die wächst auf einer Insel, weit weg von Rolandoland auf der Spitze von Stormtop Mountain. Auf dem Weg dahin müssen alle neun Rolandos über Lavaströme springen, die eigentlich nur so aussehen wie Wasser, eben in rot. Die Level Map ist sehr übersichtlich aufgebaut, anders als im ersten Teil kein sich aufklappendes Buch sondern eher eine dreidimensionale Ansicht der Insel.
Hinter dem Namen Saucelifter steckt mehr Action, als man vielleicht vermutet. Wer vor vier Tagen aufmerksam bei pressHOME mitgelesen oder seine PandoraBox (kostenlos im App Store) studiert hat, dem dürfte aufgefallen sein, dass Paul Pridham (Madgarden) die Vollerversion für kurze Zeit umsonst weggegeben hat. Erfreulich für mich, nicht so schön, wenn man zu spät kam. Macht aber nichts, denn hier werden wieder Promo-Codes verlost!
Da ich so faul bin, lasse ich die App Store Beschreibung einmal sprechen:
Worum geht’s?
Eine friedliche interstellare Mission ist fehlgeschlagen. Eure Mannschaftskameraden sind gestrandet, und wurden con aggressiven Soldaten des Planeten Erde in Gefangenschaft genommen! Ihre einzige verbleibende Hoffnung sind Sie! Nur Ihre Fertigkeit im Umgang mit der hoch entwickelten fliegenden Untertasse kann sie noch retten!
Der erste Eindruck von Saucelifter könnte besser sein. Aber lassen wir uns nicht täuschen: Auch das scheinbar etwas billige Menü hat seine Richtigkeit. Die kantigen Wolken und etwas verpixelten Ränder der Objekte gehören ebenfalls zu diesem Klassiker.
Der Spieler beginnt am besten zuerst mit einem kurzen Tutorial, bevor die harten Geschütze aufgefahren werden. Eigentlich gibt es nicht viel zu beachten, nur der richtige Landeplatz (also nicht auf dem Beamer/Transporter, sondern etwas daneben). Mit der Landung habe ich noch ein paar Probleme, mein UFO kracht oft ungebremst auf den Boden, ohne eine Chance, vorher die Füße auszufahren. Dabei gibt es unangenehme Geräusche von sich, die man besser das nächste Mal vermeidet. Also aufpassen beim Landen!
Supercross ist nicht nur für rockende Motorradliebhaber, jeder wird seinen Spaß haben, über eine der zahlreichen Strecken zu knattern. Mit ziemlich realistischer Steuerung, entweder durch einen Schieber mithilfe des Beschleunigungssensors, legt sich der Fahrer in die Kurven. Damit es nicht zu kompliziert wird, fällt dieser erst hin, wenn es zu einem wirklich großen Crash kommt, beispielsweise eine Kollision mit einem vorbeifahrenden (oder entgegenkommenden) Biker oder wenn man aus Versehen ins Publikum springt – was bei den Sprungdistanzen durchaus mal vorkommen kann. Oftmals landet man ungewollt etwas neben der Piste. Das kommt daher, dass das Bike in der Luft selbstverständlich nicht kontrollierbar ist, abgesehen vom Vor- und Zurückneigen.
Für mich könnten die Motorräder ruhig etwas mehr Dreck aufwirbeln, wie in dem ca. einminütigen Introvideo beim Start gezeigt. Um längeren Spielspaß zu garantieren, hat der Entwickler Strecken gesperrt, sodass sie erst freigespielt werden müssen. Mit jeder neuen Strecke nimmt die Komplexität zu. Was zu Beginn noch drei Hügel waren, sind am Ende dutzende. Damit niemend zu frustriert oder gelangweilt ist, gibt’s drei Schwierigkeitsgrade: Leicht, Mittel, Schwer.
Das Spielprinzip von Harbor Master orientiert sich stark an dem von Flight Control. Aber zu sagen, es sei dasselbe, eben nur mit Schiffen, wäre doch nicht gerecht. Schließlich ist bei diesem Spiel mehr zu tun.
Nach dem Starten der App erscheint ein gewöhnungsbedürftiges Menü. Die Container und Schiffe stellen hier die einzelnen Menüpunkte dar. In der Mitte steht groß “PLAY” und darüber steht ein giftgrüner Kapitän, der vom Stil überhaupt nicht ins Ambiente passt. Sieht einfach nur komisch aus.
Fängt man als neuer Benutzer an, trägt man kurz seinen Namen ein. Auch Harbor Master speichert Spielstände online ab. Viele Entwickler gehen den Schritt, Punktestände zu ihren eigenen Apps auf eigenen Servern zu stapeln. Nicht immer wird der Name des Benutzers zusammen mit der UDID übertragen, sodass bei einer Neuinstallation der App der Punktestand wie magisch wieder der selbe ist. Ob das bei Harbor Master alles so geht, wollte ich noch nicht ausprobieren. War mir zu riskant mit meinem Highscore von 123
Interessanter Look und kleine Figuren im Spiel Sway weckten meine Neugier und ich entschied, die Lite-Version zu testen.
The world of Sway exploded and you must help Lizzy the Lizard find her friends by swinging her through the world. When you find The Ninja Man, Stiches or one of the others you can play them as well! Lizzy the lizard and her friends can grab and swing in beautiful bouncy physics simulation with a little help from your fingers. The game is developed in corp with our friends at Illusion Labs. – ReadyFireAim
Tatsächlich handelt es sich abee nur um hin- und herschwingen einer Figur durch Fingerbewegungen. Klingt wenig spektakulär – ist es auch. Doch weil ich ja eher ein Mensch mit Sinn für perfekte Gestaltung bin, konnte ich auch nach zwei Tagen nicht aufhören, Lizzie, Monkee, Bobo Bobo – und wie sie nicht alle heißen – durch die Level baumeln zu lassen.
Falls du dir unter “baumeln” und “schwingen” auf dem iPhone/iPod touch nichts vorstellen kannst: Ich glaube, das folgende Gameplay Video zeigt es ganz gut:
Ziel ist immer ein ganz bestimmter und nicht übersehbarer Punkt an der Wand. Um diesen zu erreichen, muss man Löcher, Blockaden und andere Hindernisse überwinden. Dazu wischt man mit dem Finger so über das Display, dass der kleine Kerl herumzuhampeln beginnt und sich in die Richtung bewegt. Es kann schon einmal der ein oder andere unfreiwillige Looping dabei rauskommen. Letztendlich muss man aber nur wieder mit mindestens einem Glied Halt finden, damit die Figur nicht in die Tiefe stürzt.
Bei diesem Maulwurfsspiel steuert man eine Bohrmaschine – mit Raketenantrieb! Ziel ist es, möglichst viele Erze, Kristalle und andere Bodenschätze auszugraben, um den armen Farmer Lewis in der weiten Prärie der USA wieder reich zu machen und ihm zu helfen, seine Schulden zu begleichen. Klingt ganz gut. So viel zur Story.
Die Umsetzung der Idee ist dann wirklich gut gelungen. Kleine schwarze Rauchwölkchen puffen aus dem Auspuff. Je schneller man fährt, desto mehr “Feinstaub” verursacht das sonderbare Gefährt. Ein kleiner Steuerknüppel unten rechts lässt den Bohrer in alle Richtungen navigieren, alternativ kann man auch direkt an einn Stelle tippen, in die der Bohrer fahren soll.
Gestartet wird in einer typischen Scheune eines x-beliebigen Hofes in den USA. Während des Spiels wird man oft dorthin zurückkehren müssen, sei es, um neue Teile anzuschrauben oder das Grabegerät zu reparieren. Ist nämlich der Hull Damage, Karosserieschaden, zu groß, explodiert das gute Stück. Ebenso verhält es sich bei Überhitzung. Alles, was kritisch werden könnte, lässt sich an rostigen Armaturen neben dem Steuerknüppel ablesen. Zum Tanken muss der Bohrer an der Oberfläche nur an einem “Gas”-Tank vorbeirattern, Geld wird automatisch abgezogen. Daher ist es ratsam, immer ein wenig übrig zu haben und nicht alles ins Tuning zu stecken. Wenn der Tank leer ist, heißt es sonst “Game over!”.
Magnetic Joe ist ein Game, bei dem man einen Magneten (Joe) durch 50 Levels in 3 verschiedenen Umgebungen steuern kann.
Die Steuerung ist innovativ einfach, man muss nur den Touchscreen berühren, damit Joe magnetisiert wird und somit von den in den Levels integrierten Magneten angezogen beziehungsweise abgestoßen wird. Wenn man den Finger wieder vom Touchscreen löst, wird Joe entmagnetisiert und sinkt zu Boden. Dabei muss man aufpassen, dass Joe nicht in die spitzen Zacken fällt.
Am Anfang ist das noch einfach, aber je weiter man kommt, desto kniffliger wird es. Wenn man dann ein Level wirklich einmal nicht schafft, kann man es auch überspringen.
Schreibe einen Kommentar mit gültiger E-Mail-Adresse und vielleicht gewinnst du einen Promo-Code für Edge! Einen Versuch ist es doch wert, oder?
Der App Store wurde vorgestern ein Jahr alt – Apple nahm das als Grund, eine Sammlung von Programmen und Spielen zusammenzufassen. Man könnte es sozusagen als die Elite im Store auffassen. Die meisten der vorgestellten Spiele kannte ich bereits. Ein paar habe ich aber noch nie ausprobiert – oft wegen dem Preis. Aber dieses Spiel muss man einfach laden! Edge nennt man es, ein Designschmuckstück der etwas anderen Art. Hier wird auf buntes Pixelspiel mit hübschen Animationen gesetzt. Du steuerst einen Würfel über kantige Level mitten im Universum.
Damit die weiß-graue Grafik nicht so langweilig wirkt, wurden bunte pulsierende Bänder und Objekte integriert. Der eigene Würfel färbt sich auch abwechselnd in verschiedene Farben. Dieser extreme Kontrast macht sich gut – und ist auf jeden Fall ungewöhnlich!
Der Würfel rollt, wenn du mit dem Finger über den Bildschirm wischst, das Gerät kippst oder die Pfeiltasten benutzt. Die Steuerung kannst du in den Optionen wählen. In manchen Levels muss man den Würfel auf der Kante balancieren (siehe Video). Gar nicht so einfach!