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Veröffentlicht von Lucas am 28. Oktober 2009

FIFA 10 von EA SPORTS™ – Fast perfekt!

FIFA 10 by EA SPORTSElectronic Arts hat vor kurzer Zeit den Spieleknüller herausgegeben. Ruckzuck war der Fußball-Simulator auf den ersten Plätzen der meistgekauften Apps im Store. Einfach nur, weil EA so populär ist. Jeder hat schon einmal von FIFA 10 gehört oder selbiges an PC oder Konsole gezockt. Anders kann ich mir den Erfolg der App nicht erklären. Denn wir haben ja auch noch das Football (im US-Store “Soccer”) Game von X2. Und in meinem Vergleichstest schnitt dies eindeutig besser ab.

Ins Auge fällt sofort, wenn man beide Spiele so nebeneinander legt, dass X2 Football weitaus übersichlicher ist. Ein Training beim ersten Start kam mir längst nicht so stressig vor wie bei EA’s Produkt. Nach drei Minuten hatte ich meine Männer schon warm gelaufen und war mit der Steuerung vertraut. Der in seiner Position flexible Joystick tat das Übrige. Bei FIFA 10 sah das schon anders aus. Nicht enden wollende Erklärungstexte bomben hier den Erstspieler zu. Gnadenlos. Da soll man allen Ernstes kapieren, wie und wann man den Finger von A nach B und wieder zurück schieben muss. Ja schön, so schwierig ist es schlussendlich auch wieder nicht. Aber in der Hilfe wird man später öfters nachschlagen müssen. Wie ging nachmal die Flanke? Zweimal A tippen … und dann gedrückt halten? Der verzweifelte “Wie-ging-das-nochmal”-Blick in die Hilfe bleibt selbstverständlich bei X2 Football ebenfalls nicht aus. Aber man merkt sich einiges schneller. Wenigstens hat EA das genauso clever gelöst: Vor jedem Spiel werden die Tastenbelegungen und Gesten präsentiert.

Controls - FIFA 10

Kommen wir zur Engine im Allgemeinen: EA versuchte, das Feeling vom PC auf das iPhone zu übertragen. Und das ist, naja, nur einigermaßen gut gelungen. Bis auf wenige “Ruckler” beim iPhone 3G und 2G läuft alles butterweich ohne Grund zur Beanstandung. Das filigran modellierte Tornetz wirkt aus ferner Perspektive wie ein weißer Pixelbrei. Leicht harte Konturen weisen auch die Spieler auf.* Sie bewegen sich recht realistisch, etwas eckig, rutschen manchmal über den Rasen, ohne dass eine Bewegung erkennbar ist. Ich kenne das schon von so einigen Games, ein Objekt verschiebt und dreht sich einfach so, in der Hoffnung, der anspruchsvolle Spieler bekommt das nicht mit. Zum Vergleich: Bei X2 Football ist das ähnlich. Dennoch wirkt das Gameplay von FIFA 10 längst nicht so handfest. Man muss wohl erst beide Spiele direkt hintereinander probieren, um zu verstehen, was ich meine. Das Gefühl, seine Spieler richtig unter Kontrolle zu haben, kommt nämlich bei FIFA 10 nicht auf. Liegt u.a. eben auch daran, dass Pässe viel zu oft ins Leere gehen (wie es sich für Profis nicht gehört) und die Aufstellung sich öfter ungewollt ändert.

Veröffentlicht von Lucas am 3. September 2009

X2 Football 2009 – außer Konkurrenz

X2 Football 2009X2 Football ist nicht nur irgendein Fußballspiel aus dem App Store. Es ist zur Zeit das beste Erhältliche. Und das liegt nicht nur an der vereinfachten Steuerung, sondern auch an der richtig schnellen Grafik-Engine, die alle Bewegungen nahezu ruckelfrei rüberbringt. Vor vielen Jahren Monaten bewertete ich schon einmal ein Fußballspiel (Real Football 2009), damals war auch das eine kleine Sensation. Fußball spielen auf dem iPhone wie FIFA 10 am PC konnte man das noch nicht nennen, aber mitlerweile trumpft aber X2 Games mit Kommentator in Englisch, echten Spielernamen und einer kinderleichen Bedienung. Besonders beim Sound haben sich die Entwickler mehr Mühe gegeben als die Kollegen bei Gameloft. Kein Wunder also, das Gameloft endlich den Preis auf schnäppchenverdächtige 79 Cent gesenkt hat. Kommt es nun zum kleinen Preis-Kampf? Oder ist es einfach nur weniger Qualität für weniger Geld? Letzteres trifft eher zu.

Was X2 Football in Sachen Steuerung von Real Football unterscheidet ist vor allem der Joystick. Egal, wo man in X2 Football die linke Bildschirmhälfte berührt, erscheint er unter dem Finger. Somit läuft man nicht Gefahr, sekundenlang neben Joystick hin- und herzuwischen, bis man den Irrtum bemerkt. Bei den Aktionsbuttons hat X2 jedoch nicht nur zwei, sondern drei. Man nennt sie auch ganz innovativ “X2 S.M.A.R.T-Buttons”. Was daran besonders “smart” sein soll, verstehe ich zwar nicht, aber wenigstens muss man nicht mehr komische Fingerverrenkungen wie bei Real Football machen, nur um einen längeren Pass auszuführen. Ich weiß, vielleicht kann man Real Football und X2 Football gar nicht mehr vergleichen, aber es bietet sich eben so schön an.