Artikel mit den Schlagwort ‘Produktivität’

Veröffentlicht von Lucas am 17. Februar 2010

Synotes – simpel und elegant

Ich finde, die App, in der ich katastrophensicher meine Reviews schreibe, ist doch auch einen Beitrag wert. Es ist Synotes. Vielleicht kennt ihr es schon, das Prinzip der großen, geräumigen Onlinewolke. Nutzer laden über ein Programm Daten auf einen Server irgendwo auf der Welt, und können mit jedem Gerät diese – egal wo – wieder abfragen und lokal speichern. Das ist enorm praktisch, falls das eigene Gerät den Geist aufgibt oder die Festplatte auf den Meeresboden sinkt oder ein LKW übers iPhone rollt. Wie schön, wenn man weiß, dass die Daten noch existieren, in dieser mysteriösen Wolke, einer Serverfarm. Dass auch diese beschädigt werden kann, darf natürlich niemand denken. Aber sicher ist sicher.

Veröffentlicht von Lucas am 17. Oktober 2009

Tweetie 2 – macht Twitter zweimal komfortabel

Tweetie 2 - TimelineMit dem kürzlichen Release der “Fortsetzung” des bis dato beliebtesten Twitter Clients fürs iPhone (für den Mac auch) schlagen viele Tweetie-Herzen wieder höher. Tweetie – nein: die Entwickler von Tweetie 1, wie man es jetzt nennen muss, haben mit ihrer App bereits einen Apple Design Award abgegriffen. Das ist eigentlich nicht verwunderlich. Die App überzeugt auf ganzer Linie mit purer Schönheit, weichen Überblendungen und schlichter Funktionalität. So gut wie alle Aktionen und noch viele mehr darüber hinaus, was auf der originalen Twitter-Website möglich wäre, können in Tweetie 2 nun ausgeführt werden. Eine Besonderheit der App ist nach wie vor der Schnellzugriff zu bestimmten Ansichten und Aktionen bei einem Tweet, indem man einmal horizontal über ihn streicht. Der Effekt wurde optisch als auch akustisch nun aufgewertet und scheint so das Merkmal zu sein, an dem jeder Tweetie sofort erkennt. Wird der Tweet zur Seite geschoben, eröffnen sich Links zum Profil, Retweet, Favorisieren uvm.

Tweetie 2Im Dschungel von kleinen Buttons, Links, Tweets, diversen Infos und Tabs kann es durchaus vorkommen, dass man einen Button nicht findet: den zum Aktualisieren und Nachladen neuer Tweets. Wo ist der? Bei Tweetie 1 war der an oberster Stelle in der Liste. Nun hat man sich etwas komplett Neues ausgedacht, was es vorher noch nie gab. Ein kleiner Pfeil leitet den Benutzer: Man scrollt zur obersten Stelle der Liste, zieht diese nach unten, bis es ein kleines Tonsignal gibt, und lässt sie dann nach oben schnipsen. Erscheint vielleicht umständlich, macht aber Spaß.

Ebenfalls neu in der 2. Version ist die generelle Darstellung der Tabs am unteren Bildschirmrand. Das sind nicht die Standard-Tabs aus dem SDK. Diese hier sind wandelbarer denn je und bekommen sogar einen “Beleuchtungseffekt” wie die Programmsymbole beim Mac, wenn es in der Kategorie (Timeline, Mentions, DMs) Updates gibt. Beim Start und zwischendurch auch machmal lädt die App nämlich selbststämdig nach, sodass es sehr nützlich ist, zu wissen, ob und welche Tweets da sind, die man lesen sollte.

Veröffentlicht von Lucas am 13. Oktober 2009

Mac OS X fernsteuern – mit welcher App? – Teil 2

Hier geht’s zum ersten Teil »

RemoteTap

RemoteTapNun zum billigeren günstigeren Remote. Was hier für 3,99 Euro geboten wird, ist wirklich erstaunlich: Da RemoteTap sich ausschließlich auf Mac OS X beschränkt und nicht wie Jaadu ein Universalgenie ist, wurden hier auch die Mac-spezifischen Funktionen wie Apple Remote und Spaces perfekt integriert. Bei der Einrichtung wird einem durch einfaches Scannen der WLAN-Umgebung nach Rechnern viel Schreibarbeit erspart. RemoteTap muss zusätzlich ein Gegenstück auf dem Mac installiert haben. Dabei handelt es sich um ein Plugin für die Systemeinstellungen. Hier kann man sich das herunterladen. Die iPhone App scannt natürlich wie gesagt nur im WLAN. Wenn der Mac per Ethernet-Kabel verbunden ist, musst du manuell die IP-Adresse und Ethernet-ID eingeben. Letztere ist ein etwas schwierig aufzufinden: Gehe in die “Systemeinstellungen > Netzwerk > Ethernet (aus der Liste wählen) > Weitere Optionen … > Ethernet > Ethernet-ID” oder öffne den “System Profiler > Netzwerk”, wo du die Ethernet-ID ebenfalls ablesen kannst. Die ID besteht aus Kleinbuchstaben, Zahlen und Doppelpunkten.

Veröffentlicht von Lucas am 4. Oktober 2009

Mac OS X fernsteuern – mit welcher App? – Teil 1

Jaadu VNCMit dem iPhone oder iPod touch kann man überraschend viele Geräte fernsteuern. Neben Fernsehern und DVD-Playern, Fahrzeugen, Kameras etc. findet der Remote-Zugriff beim eigenen Computer wohl öfter Anwendung. Der App Store bietet Remote Control Apps en masse an, in allen Güteklassen. Vom einfachen Anzeigen des Bildschirms bis zur Kontrolle übers Funknetz (3G) – reicht WiFi nicht mehr? Richtig ausgefeilte Apps für diesen Zweck kosten Geld. Viel Geld!

Ich habe hier einmal zwei heruntergeladen und ausprobiert: Jaadu VNC für Mac, Windows und Linux und nicht gerade günstige 19,99 Euro und RemoteTap für dagegen fast supergünstige 3,99 €. Mal ein kurzer Vergleich: Was kann Jaadu für den fetten Preis, was RemoteTap nicht kann? Oder anders: Warum sollte man sich für Jaadu VNC entscheiden? Warum für RemoteTap?

Veröffentlicht von Lucas am 28. August 2009

iStudiez Pro – Alleskönner für Schule und Studium [Update]

iStudiez Pro

Update: Schreibe bis zum 10.09.2009 einen Kommentar unter diesen Artikel und du kannst einen von zwei Promo-Codes für iStudiez Pro gewinnen! Erwähne bitte auch, warum ausgerechnet du diese App so dringend brauchst. Gewinner werden zufällig ausgewählt, viel Glück!

Wer wie ich noch nach den Pfeifen der Bildungsbeauftragten tanzen muss, wird sicherlich ab und zu ein paar Unterrichtsstunden zu bewältigen und ein paar Vorlesungen zu besuchen haben. Bei vielen Stunden und Terminen bleiben einzelne Zeiten manchmal nicht im Kopf. Der Durchschnittsstudent kramt dann seinen Timer raus und schlägt umständlich nach. Der Durchschnittsstudent mit iPhone öffnet iStudiez Pro (füher: iStudent Pro) und muss nichts nachschlagen – er sieht sofort, wo’s langgeht.

Schon seit Stunden trage ich nun mit Begeisterung meine Kurse über intuitive Masken ein, auch andere Projekte, Hausarbeiten und Klausuren finden einen bequemen Platz im Kalender. Solche besonders wichtigen Termine werden sogar mit kleinen Markierungen in der Monatsübersicht hervorgehoben. Kleine Punkte unter den Daten bezeichnen die Anzahl aller Ereignisse. Ach was, Ereignisse waren gestern! Ereignisse findet man nur in der Kalender.app, und die hat sich zum Stundenplanmanagement kaum geeignet. Da war keine richtige Übersicht mehr, alle Kurse wurden nur untereinander dargestellt, niemand hat hier an besondere Markierungen und schnell wiedererkennbare Icons gedacht. Als Student oder Schüler empfindet man ziemlich oft Zeitnot, da wird ein aufwendiges Anlegen und Eintippen zum Problem.

Veröffentlicht von Lucas am 25. August 2009

10 gute Gründe für einen Jailbreak

Egal ob Upload oder Download: Beide unterstützen iPhone und iPod touch nur eingeschränkt. Und unterwegs mit einem iPod touch oder einem anderen WLAN-Handy online sein – unvorstellbar. Diese Apps und Erweiterungen machen’s möglich, sie sind – abgesehen von MyWi – über die Suche in Cydia zu finden.

Gleich vorweg: Die Plugins Attachment Saver und Safari Downloader machen nur Sinn, wenn du auch iFile installiert hast. Für sog. Toggles brauchst du SBSettings.

1. file:// Schema in Safari 0,00 $

Wenn man weiß, wo Dateien im System abgelegt wurden (oder wo man sie selbst hinkopiert hat), kann man sie direkt in MobileSafari über den Dateipfad beginnend mit “file://” aufrufen (z.B. file://var/private/Text.txt). Vorausgesetzt wird natürlich, dass Safari den Dateityp anzeigen kann.

2. Attachment Saver 1,99 $

Mit Attachment Saver können E-Mail-Anhänge in der MobileMail.app heruntergeladen werden. Zu finden sind die Dateien dann im Ordner var/mobile/Library/Attachments/. Attachment Saver arbeitet genauso wie der Safari Downloader (dazu später mehr) eng mit iFile zusammen. Vor dem Herunterladen kann ein Ordner ausgewählt bzw. ein neuer Ordner erstellt werden.

Veröffentlicht von Lucas am 16. August 2009

Awesome Note + Gewinnspiel

Awesome NoteApples Notizen.app verrichtet ihren Dienst eher schlecht als recht. Bedienen lässt sie sich zwar sehr angenehm, funktionsmäßig sind im App Store doch viele meilenweit voraus. Wie das bei den Browsern so ist, versuchen sich etliche kluge Köpfe an der Entwicklung einer App, die die Funktionalität der vorinstallierten Anwendung übertrifft. Trotzdem schafft es keine, sich so richtig als vollkommener Ersatz durchzusetzen – was auch gut so ist. Der Marketingaufwand, um eine neue Notizen-App auf eine gleichwertige Nutzerzahl zu bringen (eigentlich alle iPhone User), wäre ja riesig.

Argument Nummer eins für die vorinstallierte Notizen-App wird der seit FW 3.0 hinzugekommene Outlook-Sync sein. Was sollen andere Apps dagegen bieten? Ganz einfach: Sync mit Google Docs! Das beherrscht Awesome Note seit Version 1.5 perfekt, so werden die wichtigen Anmerkungen nicht mehr in einer Offline-Datenbank gespeichert, die mit dem Device ins Wasser fallen können.

Das Besondere an Awesome Note ist, wie schon zu erraten, das Interface, die Grafik. Mit bunten Ordnerfarben können die Notizen sortiert werden, ein gutes Dutzend Templates sorgt dafür, dass zu jeder Notiz und jedem Thema die richtige Schriftart und ein hübscher Hintergrund parat sind.

Veröffentlicht von Lucas am 14. August 2009

8 QR Code Reader im Test

QR CodeJa, die Suche nach einem funktionierendem QR Code Reader war nicht leicht. Ganze acht (und mehr) Applikationen werden im App Store für lau angeboten. Ich habe mir folgende heruntergeladen: ScanMee, QR app, Barcode, UpCode, 2D Sense, BeeTagg, Strichcodes und iDecode.

Unter qrcode.kaywa.com gibt es einen QR Code Generator. Meinen Code habe ich mit sämtlichen Apps abgelichtet, nicht alle kamen zum selben Ergebnis. Manche Apps stürzten schnell ab, andere decodierten einfach gar nichts. Bei unterschiedlichen Entfernungen wurden nun die Apps getestet und mussten unter Beweis stellen, ob sie wirklich das leisten, was die Beschreibungen versprechend. Meistens ist es ja so, dass man unterwegs auf Briefen, Plakaten oder sonstigen öffentlichen Aushängen diese merkwürdigen schwarz-weißen Pixelgrafiken sieht.

Veröffentlicht von Lucas am 10. August 2009

Top 10 Applikationen – Teil 3/3

Der letzte Post der Reihe meiner “Top 10 Apps” bezieht sich ausschließlich auf Apps, die ohne Internet verhungern würden. Zum zweiten Teil »

21. Webcams Pro

Webcams ProWebcams Pro vereint gleich drei Verfahren, eine Webcam abzuspeichern und anzuzeigen. Man kann entweder im bekannten Webcams.travel-Verzeichnis suchen, eine Website nach einer Webcam abscannen lassen oder die URL mit Beschreibung selber eingeben. Letztere zwei Möglichkeiten werden wohl eher selten benutzt, denn wer hat schon eine eigene Webcam? Mehr dazu hier.

iTunes-Link: Webcams Pro

22. stern.de

stern.deIm Prinzip nur ein RSS-Reader, der aber exakt auf stern.de, einem Nachrichtenportal, zugeschnitten ist. Die App kommt mit zwei Ansichten, lädt sowohl Vorschaubilder als auch höher auflösende Bilder. Eine sinnvolle Download-to-Go Funktion lädt alle aktuellen Inhalte in den Cache, sodass diese ohne Internet gelesen werden können. Kategorienmäßig lässt sich die App vollkommen konfigurieren.

iTunes-Link: stern.de

23. N24

N24Ist fast dasselbe wie die stern.de-App, im Kern steckt der selbe Code der Cellular GmbH. Nur die Menüpunkte sind anders angeordnet. In der Einstellungen.app kann die Schriftgröße – genauso wie bei stern.de – angepasst werden. Artikel kann man auch bei N24 cachen, nur leider keine Videos downloaden.

iTunes-Link: N24

24. TV Select

tv-select-appSo “richtiges” Live-TV findet man im App Store kaum. Lediglich Streams von weniger bekannten Sendern werden angeboten. Die Webentwickler von den Fernsehriesen ARD, ZDF & Co. haben ihre Mediatheken (teilweise) aus Flash gebastelt – damit sind sie unzugänglich für MobileSafari. Eine gute Nachricht ist aber, dass man wenigstens das Fernsehprogramm auf dem iPhone/iPod touch aufbereitet anzeigen kann, und zwar sieht das mit TV Select immer noch am besten aus. Die App kostet nix!

iTunes-Link: TV Select™

Gute Alternative wäre die texxas TV/Kino/Event Applikation.

Veröffentlicht von Lucas am 10. Juli 2009

Inspell kennt Inspell nicht

InspellInspell ist eine Rechtschreibkorrektur, die wirklich nur dann korrigiert, wenn man es wünscht. Leider kennt Inspell seinen Namen nicht und unterstreicht ihn deshalb rot. Auch “iPhone” wird als unbekannt deklariert. Wörter, die so unterstrichen sind, kannst du zweimal schnell hintereinander antippen (Wort wird markiert) und mit einem Fingertipp auf Correct werden ein oder mehrere Korrekturen eingeblendet. Inspell kann zwar auf den Buttons nur Englisch, doch es lassen sich supereinfach auch weitere Wörterbücher instalieren.

Woher bezieht man Inspell?

Das Tool bereichert das Kopieren/Einsetzen/Ausschneiden-Kontextmenü mit einem Korrekturbutton. Es ist also ein “tieferer” Eingriff ins System erforderlich. Deshalb kann man Inspell nur über Cydia – genauer: Cydia Store -kaufen und installieren. Ja, Qualität hat Ihren Preis: 2,99$. Ich bin mir vollkommen sicher, dass die paar Kröten eine lohnende Investition sind.

Inspell