Artikel mit den Schlagwort ‘Must-Have-Apps’

Veröffentlicht von Lucas am 17. Oktober 2009

Tweetie 2 – macht Twitter zweimal komfortabel

Tweetie 2 - TimelineMit dem kürzlichen Release der “Fortsetzung” des bis dato beliebtesten Twitter Clients fürs iPhone (für den Mac auch) schlagen viele Tweetie-Herzen wieder höher. Tweetie – nein: die Entwickler von Tweetie 1, wie man es jetzt nennen muss, haben mit ihrer App bereits einen Apple Design Award abgegriffen. Das ist eigentlich nicht verwunderlich. Die App überzeugt auf ganzer Linie mit purer Schönheit, weichen Überblendungen und schlichter Funktionalität. So gut wie alle Aktionen und noch viele mehr darüber hinaus, was auf der originalen Twitter-Website möglich wäre, können in Tweetie 2 nun ausgeführt werden. Eine Besonderheit der App ist nach wie vor der Schnellzugriff zu bestimmten Ansichten und Aktionen bei einem Tweet, indem man einmal horizontal über ihn streicht. Der Effekt wurde optisch als auch akustisch nun aufgewertet und scheint so das Merkmal zu sein, an dem jeder Tweetie sofort erkennt. Wird der Tweet zur Seite geschoben, eröffnen sich Links zum Profil, Retweet, Favorisieren uvm.

Tweetie 2Im Dschungel von kleinen Buttons, Links, Tweets, diversen Infos und Tabs kann es durchaus vorkommen, dass man einen Button nicht findet: den zum Aktualisieren und Nachladen neuer Tweets. Wo ist der? Bei Tweetie 1 war der an oberster Stelle in der Liste. Nun hat man sich etwas komplett Neues ausgedacht, was es vorher noch nie gab. Ein kleiner Pfeil leitet den Benutzer: Man scrollt zur obersten Stelle der Liste, zieht diese nach unten, bis es ein kleines Tonsignal gibt, und lässt sie dann nach oben schnipsen. Erscheint vielleicht umständlich, macht aber Spaß.

Ebenfalls neu in der 2. Version ist die generelle Darstellung der Tabs am unteren Bildschirmrand. Das sind nicht die Standard-Tabs aus dem SDK. Diese hier sind wandelbarer denn je und bekommen sogar einen “Beleuchtungseffekt” wie die Programmsymbole beim Mac, wenn es in der Kategorie (Timeline, Mentions, DMs) Updates gibt. Beim Start und zwischendurch auch machmal lädt die App nämlich selbststämdig nach, sodass es sehr nützlich ist, zu wissen, ob und welche Tweets da sind, die man lesen sollte.

Veröffentlicht von Lucas am 3. September 2009

X2 Football 2009 – außer Konkurrenz

X2 Football 2009X2 Football ist nicht nur irgendein Fußballspiel aus dem App Store. Es ist zur Zeit das beste Erhältliche. Und das liegt nicht nur an der vereinfachten Steuerung, sondern auch an der richtig schnellen Grafik-Engine, die alle Bewegungen nahezu ruckelfrei rüberbringt. Vor vielen Jahren Monaten bewertete ich schon einmal ein Fußballspiel (Real Football 2009), damals war auch das eine kleine Sensation. Fußball spielen auf dem iPhone wie FIFA 10 am PC konnte man das noch nicht nennen, aber mitlerweile trumpft aber X2 Games mit Kommentator in Englisch, echten Spielernamen und einer kinderleichen Bedienung. Besonders beim Sound haben sich die Entwickler mehr Mühe gegeben als die Kollegen bei Gameloft. Kein Wunder also, das Gameloft endlich den Preis auf schnäppchenverdächtige 79 Cent gesenkt hat. Kommt es nun zum kleinen Preis-Kampf? Oder ist es einfach nur weniger Qualität für weniger Geld? Letzteres trifft eher zu.

Was X2 Football in Sachen Steuerung von Real Football unterscheidet ist vor allem der Joystick. Egal, wo man in X2 Football die linke Bildschirmhälfte berührt, erscheint er unter dem Finger. Somit läuft man nicht Gefahr, sekundenlang neben Joystick hin- und herzuwischen, bis man den Irrtum bemerkt. Bei den Aktionsbuttons hat X2 jedoch nicht nur zwei, sondern drei. Man nennt sie auch ganz innovativ “X2 S.M.A.R.T-Buttons”. Was daran besonders “smart” sein soll, verstehe ich zwar nicht, aber wenigstens muss man nicht mehr komische Fingerverrenkungen wie bei Real Football machen, nur um einen längeren Pass auszuführen. Ich weiß, vielleicht kann man Real Football und X2 Football gar nicht mehr vergleichen, aber es bietet sich eben so schön an.

Veröffentlicht von Lucas am 25. August 2009

10 gute Gründe für einen Jailbreak

Egal ob Upload oder Download: Beide unterstützen iPhone und iPod touch nur eingeschränkt. Und unterwegs mit einem iPod touch oder einem anderen WLAN-Handy online sein – unvorstellbar. Diese Apps und Erweiterungen machen’s möglich, sie sind – abgesehen von MyWi – über die Suche in Cydia zu finden.

Gleich vorweg: Die Plugins Attachment Saver und Safari Downloader machen nur Sinn, wenn du auch iFile installiert hast. Für sog. Toggles brauchst du SBSettings.

1. file:// Schema in Safari 0,00 $

Wenn man weiß, wo Dateien im System abgelegt wurden (oder wo man sie selbst hinkopiert hat), kann man sie direkt in MobileSafari über den Dateipfad beginnend mit “file://” aufrufen (z.B. file://var/private/Text.txt). Vorausgesetzt wird natürlich, dass Safari den Dateityp anzeigen kann.

2. Attachment Saver 1,99 $

Mit Attachment Saver können E-Mail-Anhänge in der MobileMail.app heruntergeladen werden. Zu finden sind die Dateien dann im Ordner var/mobile/Library/Attachments/. Attachment Saver arbeitet genauso wie der Safari Downloader (dazu später mehr) eng mit iFile zusammen. Vor dem Herunterladen kann ein Ordner ausgewählt bzw. ein neuer Ordner erstellt werden.

Veröffentlicht von Lucas am 13. August 2009

Deep Green – “Delightful Design!”

Deep GreenDas mit Abstand schönste und beste Schachspiel im App Store ist meines Erachtens Deep Green. Viele Entwickler setzen in der Grafik gerne auf aufwändige 3D-Effekte, Figuren in Glas-Optik oder dreidimensionale drehbare Spielbretter. Doch all das muss nicht sein. Wie aufregend Schach in 2D sein kann, zeigt Deep Green.

Die Spieloberfläche ist im Style eines ziemlich alten Brettes mit elfenbeinfarbenen und schokoladenbraunen mit viel Liebe zum Detail gestalteten Figuren gehalten. Eben so ein Spiel, das man in Opas alter Komode findet. Der Entwickler von Cocoa Stuff hat unter der Haube mit der Chess Engine “Tiny” 4.0 von Scott Ludwig gebastelt. “Unter der Haube” kann man hier beim Wort nehmen. Denn wischt man einmal quer nach links übers Spielfeld entdeckt man kleine animierte Zahnrädchen, die wohl den “Denkprozess” des Prozessors darstellen sollen. Darüber werden die verlorenen Figuren geordnet angezeigt.

Der Computer kann als Gegner gewählt werden, ebenso spielt das iPhone auch gerne gegen sich selbst. Wer nun gegen wen antritt, lässt sich in den Einstellungen, über den [i]-Button erreichbar, genau festlegen. Auch der Schwierigkeitsgrad kann eingestellt werden, er geht von “Hase” (schnelle Reaktion, aber unüberlegt) bis “Schildkröte” (lange Wartezeiten, hier ist Köpfchen gefragt). Insgesamt sind zehn Schwierigkeitsgrade auswählbar. Ich bin zwar kein Schachexperte und verliere so gut wie jedes Spiel – sei es noch so einfach – doch die Durchdachtheit von Deep Green lässt einen immer wieder staunen. Es ist eine dieser Apps, von denen man einfach nicht genug bekommen kann. Die meisten Übergänge und Animationen sind allerdings nicht neu. Das Wackeln einer Figur, wenn man auf sie tippt (Drag and Drop ist übrigens auch möglich), kennst du schon von den Icons auf dem Springboard. Das “Herumdrehen” (Flippen) des Spielfeldes ist genauso eine der Core-Animationen wie das “Wegsliden”. Trotzdem fasziniert es mich immer wieder.

Veröffentlicht von Lucas am 9. Juli 2009

Edge – Spielspaß mit Ecken [Update]

Edge

Schreibe einen Kommentar mit gültiger E-Mail-Adresse und vielleicht gewinnst du einen Promo-Code für Edge! Einen Versuch ist es doch wert, oder?

Der App Store wurde vorgestern ein Jahr alt – Apple nahm das als Grund, eine Sammlung von Programmen und Spielen zusammenzufassen. Man könnte es sozusagen als die Elite im Store auffassen. Die meisten der vorgestellten Spiele kannte ich bereits. Ein paar habe ich aber noch nie ausprobiert – oft wegen dem Preis. Aber dieses Spiel muss man einfach laden! Edge nennt man es, ein Designschmuckstück der etwas anderen Art. Hier wird auf buntes Pixelspiel mit hübschen Animationen gesetzt. Du steuerst einen Würfel über kantige Level mitten im Universum.

Damit die weiß-graue Grafik nicht so langweilig wirkt, wurden bunte pulsierende Bänder und Objekte integriert. Der eigene Würfel färbt sich auch abwechselnd in verschiedene Farben. Dieser extreme Kontrast macht sich gut – und ist auf jeden Fall ungewöhnlich!

Der Würfel rollt, wenn du mit dem Finger über den Bildschirm wischst, das Gerät kippst oder die Pfeiltasten benutzt. Die Steuerung kannst du in den Optionen wählen. In manchen Levels muss man den Würfel auf der Kante balancieren (siehe Video). Gar nicht so einfach!Edge

Veröffentlicht von Lucas am 8. Mai 2009

Top 10 Applikationen – Teil 1/3

Mein Bruder bat mich letztens, für sein nagelneues iPhone die besten momentan erhältlichen Programme in einer kurzen Liste zusammenzufassen. Dann fange ich auch gleich an.
fring

1. fring

Mit fring ist es möglich, per VoIP oder Chat zu kommunizieren. Die App macht es leicht, Freunde, die verschiedene Dienste nutzen, in einer Liste zusammenzuhalten. Mehr zu fring schrieb ich hier.

2. Rolando

RolandoIst mittlerweile Kult und wird von mir persönlich gerne zwischendurch gezockt. Mit einer …

Veröffentlicht von Lucas am 5. April 2009

Groceries – Die moderne Einkaufsliste

Groceries - Die moderne EinkaufslisteGroceries – Die moderne Einkaufsliste habe ich bereits dem Praxistest unterzogen. Am Samstag ging ich einkaufen und vertraute meine Liste einmal dieser App an. Programme auf dem iPhone sollten mit so wenigen Interaktionen wie möglich den Nutzer am bestmöglich zufriedenstellen. Mit Groceries wurde dieses Prinzip (fast) perfekt umgesetzt. Man erspart sich sehr viel Schreibarbeit, weil massenweise Artikel schon abgespeichert sind, und das praktischerweise auch noch sortiert in Produktgruppen wie etwa “Brot …

Veröffentlicht von Lucas am 26. Februar 2009

Tweet’n Read

Pro RSS Reader

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RSS-Reader gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Wenn du im App Store nachsiehst, wirst du etwa zehn verschiedene finden. Aber welcher ist wirklich empfehlenswert? Ich habe sie alle getestet und bin zu dem Entschluss gekommen, dass der Pro RSS Reader die besten Funktionen und relativ ausgereifte Benutzerfreundlichkeit aufweist. Mit diesem Reader kann man:

Ordner (Kategorien) anlegen und editieren (Anzeigename; welche Feeds)
Feeds einzeln hinzufügen und editieren (Anzeigename und URL)
Importfunktion für Google Reader, Bloglines, Newsgator und OPML (zum Beispiel von Y! Reader, Safari, Thunderbird, Firefox etc.)
Unterstützung der Formate …

Veröffentlicht von Lucas am 22. Februar 2009

Top 10 der kleinen Unverzichtbaren

Die kleinen aber feinen Tools machen den Genuss eines erfolgreichen Jailbreaks aus. Für mich sind das folgende:

LiveClock

LiveClock erweckt dein Uhr-App-Icon endlich zum Leben. Dieses animierte Icon wird in WinterBoard (de)aktiviert, es gibt ein schwarzes, ein weißes Ziffernblatt und eine digitale Anzeige sowie die Möglichkeit den Sekundenschalter auszuschalten. Wenn du Cydia hast, probiere es auf jeden Fall einmal aus. Ob und wenn überhaupt wieviel der Systemressourcen durch LiveClock verbraucht werden, ist nicht bekannt. Ich kann keine negativen Auswirkungen feststellen.
Cydia Source: http://ispaziorepo.com/cydia/apt/

Veröffentlicht von Lucas am 15. Februar 2009

Measures Einheitenumrechner

Measures EinheitenumrechnerMeasures erstand ich kürzlich zum Valentinstagspreis (0,79 €) und hat den Converter nach einem Jahr Alleinherrschaft von meinem iPod vertrieben. Ob Measures erfüllt, was die App Store-Spitzenbewertung verspricht, ist schnell herausgefunden. Erstens startet Measures schneller. Zweitens lässt sich die Tastatur ohne nervige Verzögerung bedienen, es gibt allgemein weniger Tasten als beim Converter, da blieb sogar noch für Schnellwahltasten Platz. Diese werden belegt, indem man etwas länger auf die leere bräunlich-orangene Taste drückt und vorher eine Kategorie (Länge, Gewicht, …) ausgewählt hat. Es ist kein “Advanced Mode” vorhanden, demnach bleibt alles schön unkompliziert. Zur Umrechnung von Einheiten muss man nur an den “Rädchen” unter der Tastatur drehen. Der Wert wird dann automatisch in der neuen Einheit berechnet. Unter Einstellungen (i) findet sich ein Handbuch, drei verschiedene Darstellungen und man kann festlegen, wozu Schütteln des Gerätes führt (Einheiten vertauschn – Eingabe löschen – Nichts). Auch die Einheitenverwaltung ist dort aifgeführt. Leider können keine eigenen Einheiten und Kurse hinzugefügt werden. Da war Converter schon einen kleinen Schritt weiter. Alles in allem eine Top-Applikation, schönes Design, mehr Benutzerfreundlichkeit und eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit.