Die Idee hinter Ramp Champ ist keineswegs neu. Sie wurde nur neu interpretiert. Aber revolutionär ist an dem Spiel nichts. So scheint es jedenfalls, wenn man das Spielprinzip kurz betrachtet: Es geht darum, mit einem Ball Ziele abzuwerfen, so, wie wir das bestimmt alle einmal auf dem Jahrmarkt gemacht haben. An solchen Ständen kauftman Lose, für jeden Wurf eines. Trifft man ein bestimmtes Ziel oder mehrere, gabt’s einen Preis – vielmehr Sachpreis, denn Geld wird ja nicht wieder ausgezahlt. Oft sind das dann billige Plüschtiere oder andere Chinawaren, die niemand braucht.
In Ramp Champ stimmt die klassische Clownsmusik schon im Hauptmenü ein. Das Spiel ist nicht nur visuell, sondern auch soundtechnisch durchdacht. Zu jedem Level wird die Menümusik ausgeblendet, dafür beginnt eine andere passende. Das macht dieses mehr oder weniger unspektaküläre Spielprinzip immer wieder interessant. Die Level ähneln sich untereinander so gut wie gar nicht, man könnte denken es seien komplett verschiedene Spiele. Doch die Steuerung bleibt gleich.

