Artikel mit den Schlagwort ‘Gewalt’

Veröffentlicht von Lucas am 6. September 2009

Modern Combat: Sandstorm – “War is hell. Step inside.”

Modern Combat: SandstormDer neuste Ego-Shooter im App Store von Gameloft ist eindeutig auch der fortschrittlichste. Das wird sofort beim ersten Level klar, in dem der Spieler langsam mit der Steuerung vertraut gemacht wird. Kein anderes Spiel dieses Genres kann eine so brilliante Grafik aufweisen – auch das schon etwas ältere BIA (Brothers in Arms – iTunes-Link) nicht, welches ja ebenfalls von Gameloft stammt. Bei Modern Combat sind Gut und Böse klar voneinander getrennt, die “Guten” sind die Amerikaner, die “Bösen” ein paar Terroristen, irgendwo im mittleren Osten. Ein heroischer Epilog beendet die komplette Mission, er wirkt dann fast zu schmalzig.

Einzige Tätigkeit während des gesmaten Spiels ist es also, mit den Waffen durch die Level zu rennen oder kriechen, je nachdem, was gerade vorteilhafter ist. Dabei wird eine nahezu perfekte Spielatmosphäre geschaffen. Bisher gibt es die so nur am PC/Mac – für ein Handy-Spiel unglaublich! Die Grafik läuft einwandfrei flüssig, und ist das einmal nicht der Fall, sollte man ein den Safe Mode wechseln (SBSettings), dann müsste es gehen. Beim Leveldesign wurde auf jedes noch so kleine Detail geachtet, vom Wasserhahn bis zum Lichtschalter, die Entwickler scheinen ihr Spiel sehr gründlich ausgestaltet zu haben.

Veröffentlicht von Lucas am 29. August 2009

Inkvaders – wenn sich Zeichnungen bewegen

InkvadersLustige stilisierte comicartige Grafik und schön blutige Effekte lassen die Herzen aller Grusel-Fans bei Inkvaders schneller schlagen. Chillingo hat das Shooter-Spielchen leicht überschaubar und doch aufwendig in Szene gesetzt. Mit einer Handvoll Sätzen ist schon alles gesagt, was man wissen muss, um den ersten grün-glitschigen Aliens ein Loch in den Kopf zu schießen. So viel Spaß hat sinnlose Gewalt auf dem iPhone/iPod touch selten gemacht!

Alle Figuren sollen so aussehen, als wären sie auf einem Notizblock erstellt, ausgeschnitten und in die Umgebung gestellt worden. Kein Objekt wird dabei wirklich “sauber” dargestellt, immer ist scheinbar ein kleiner Rest Papier übrig. Damit dieses Gefühl, man starre nur auf einen Block, noch verstärkt wird, huscht ein virtueller Finger immer wieder über den Bildschirm – sei es, um “umzublättern” oder nur die zermatschten Überreste der eigenen Figur wegzuräumen.