Artikel mit den Schlagwort ‘Design’

Veröffentlicht von Lucas am 30. Juni 2011

Car Jack Streets – alter GTA-Klon, trotzdem spielenswert

Ich wusste gar nicht, dass Car Jack ein so bemerkenswertes Game ist. Nach zehn Minuten war schon klar, es hat meine fünf Sterne sicher. Das möchte ich auch kurz begründen.

In den App Store Rezensionen stehen wütende Kommentare, Car Jack sei der größte Mist usw. Stimmt nicht! Meines Erachtens jedenfalls. Abgesehen von größeren Problemen mit der Bedienung kam ich bisher gut klar. Das Spiel sieht wie ein niedliches Mini-GTA aus – allerdings aus der Vogelperspektive. Die comicartige Grafik und der hoch gepriesene 80-minütige Soundtrack erinnern stark an das alte GTA Vice …

Veröffentlicht von Lucas am 21. Februar 2010

[Review] X2 Snowboarding

X2 SnowboardingDas hat er noch gebraucht, der App Store. Ein richtiges Snowboard Game. Letztendlich kam es doch noch zur richtigen Zeit, zu Beginn der olympischen Winterspiele. Der Titel wurde von X2 Games entwickelt, wie auch der bislang meiner Meinung nach beste Fußballsimulator fürs iPhone OS. Was soll man nun erwarten? Realistische detailreiche Grafik oder doch nur einen dieser billigen, schlecht kontrollierbaren Funracer, deren es schon zwei oder drei – mindestens! – gibt? X2 ist in der Hinsicht einen Kompromiss eingegangen: Aus Snowboarding ist ein Mix aus comicartiger Darstellung und realistischer Steuerung geworden. Gezeichnete Figuren (etwa wie diese ») hätte ich eigentlich als letztes erwartet, aber gut. Schließlich ist am Ende doch das Feeling und Gameplay entscheidend.
X2 Snowboarding

Veröffentlicht von Lucas am 17. Februar 2010

Synotes – simpel und elegant

Ich finde, die App, in der ich katastrophensicher meine Reviews schreibe, ist doch auch einen Beitrag wert. Es ist Synotes. Vielleicht kennt ihr es schon, das Prinzip der großen, geräumigen Onlinewolke. Nutzer laden über ein Programm Daten auf einen Server irgendwo auf der Welt, und können mit jedem Gerät diese – egal wo – wieder abfragen und lokal speichern. Das ist enorm praktisch, falls das eigene Gerät den Geist aufgibt oder die Festplatte auf den Meeresboden sinkt oder ein LKW übers iPhone rollt. Wie schön, wenn man weiß, dass die Daten noch existieren, in dieser mysteriösen Wolke, einer Serverfarm. Dass auch diese beschädigt werden kann, darf natürlich niemand denken. Aber sicher ist sicher.

Veröffentlicht von Lucas am 17. Oktober 2009

Tweetie 2 – macht Twitter zweimal komfortabel

Tweetie 2 - TimelineMit dem kürzlichen Release der “Fortsetzung” des bis dato beliebtesten Twitter Clients fürs iPhone (für den Mac auch) schlagen viele Tweetie-Herzen wieder höher. Tweetie – nein: die Entwickler von Tweetie 1, wie man es jetzt nennen muss, haben mit ihrer App bereits einen Apple Design Award abgegriffen. Das ist eigentlich nicht verwunderlich. Die App überzeugt auf ganzer Linie mit purer Schönheit, weichen Überblendungen und schlichter Funktionalität. So gut wie alle Aktionen und noch viele mehr darüber hinaus, was auf der originalen Twitter-Website möglich wäre, können in Tweetie 2 nun ausgeführt werden. Eine Besonderheit der App ist nach wie vor der Schnellzugriff zu bestimmten Ansichten und Aktionen bei einem Tweet, indem man einmal horizontal über ihn streicht. Der Effekt wurde optisch als auch akustisch nun aufgewertet und scheint so das Merkmal zu sein, an dem jeder Tweetie sofort erkennt. Wird der Tweet zur Seite geschoben, eröffnen sich Links zum Profil, Retweet, Favorisieren uvm.

Tweetie 2Im Dschungel von kleinen Buttons, Links, Tweets, diversen Infos und Tabs kann es durchaus vorkommen, dass man einen Button nicht findet: den zum Aktualisieren und Nachladen neuer Tweets. Wo ist der? Bei Tweetie 1 war der an oberster Stelle in der Liste. Nun hat man sich etwas komplett Neues ausgedacht, was es vorher noch nie gab. Ein kleiner Pfeil leitet den Benutzer: Man scrollt zur obersten Stelle der Liste, zieht diese nach unten, bis es ein kleines Tonsignal gibt, und lässt sie dann nach oben schnipsen. Erscheint vielleicht umständlich, macht aber Spaß.

Ebenfalls neu in der 2. Version ist die generelle Darstellung der Tabs am unteren Bildschirmrand. Das sind nicht die Standard-Tabs aus dem SDK. Diese hier sind wandelbarer denn je und bekommen sogar einen “Beleuchtungseffekt” wie die Programmsymbole beim Mac, wenn es in der Kategorie (Timeline, Mentions, DMs) Updates gibt. Beim Start und zwischendurch auch machmal lädt die App nämlich selbststämdig nach, sodass es sehr nützlich ist, zu wissen, ob und welche Tweets da sind, die man lesen sollte.

Veröffentlicht von Lucas am 21. September 2009

Fling! – pelzige Bällchen rollen!

Fling!Mit Fling! [fling] ist ein neues wirklich hübsches Puzzlespiel ist im App Store aufgetaucht. Die “hölzerne” Grafik und kleine bunte Fellbällchen erinnern ein bisschen an Gartenzwerge im Vorgarten. Ziel von Fling! ist, alle knuffigen Bälle vom Spielfeld herunterzuschubsen. Und zwar so, dass immer einer gegen einen anderen rollte ubd damit zur Seite oder nach oben/unten bewegt. Das Feld ist in 56 kleine Quadrate eingeteilt. Auf ihm erscheinen die Bällchen, mit einem Fingerwisch werden sie bewegt. Es ist sehr sinnvoll, vor den eigentlichen Levels das Tutorial abzuspielen, das automatisch beim ersten Start angezeigt wird.

Durch alle Level hindurch begleitet den Spieler entspannende Musik, hin und wieder unterbrochen durch die Geräusche eigener Aktionen. Und die Grafik kann sich wirklich sehen lassen: Letterpress inklusive bietet sie alles in bester Auflösung an, teilweise sind Animationen aber etwas ruckeld, verzögert zum Ton.

Veröffentlicht von Lucas am 14. September 2009

Fotos und Gesichter – Face Match und Making Faces

Heute geht es um zwei Apps, die sich auf Gesichter und Fotos von Gesichtern spezialisiert haben. Die eine nennt sich Face Match, die andere heißt Making Faces. Beide sind grundverschieden! Gesichtserkennung ist heute fast schon “in”. Warum sonst hat Apple dann in iPhoto so eine Funktion eingebaut? Das Verzerren von Gesichtern ist zwar viel älter und technologisch weit weniger aufwendig, löst aber immer noch freudige Emotionen aus.

Face Match

Face MatchDieses leichtgwichtige (1,2 MB) Programm der Polar Bear Farm nutzt die Kapazitäten untätig herumstehender Server, um iPhone-Nutzern die Möglichkeit zu geben, auf ihrem etwas Ähnliches wie in iPhoto zu machen. Nämlich ein Foto mit darauf gut sichbarem Gesicht einer Person aufnehmen und dieses dann vollautomatisch den anderen Fotos der selben Person zuzuordnen. Skurril ist nur, wie falsch automatische Gesichtserkennung liegen kann – hier einige Beispiele von iPhoto.

Wie funktioniert Face Match? Zuerst einmal ist es wichtig, dass man einige Fotos einer Person hat, auf der diese verschiedene Gesichtsausdrücke zeigt. Die Fotos sollten aus ungefähr gleichem Abstand aufgenommen sein. Nach derAuswahl in Face Match kann man der Person auf den Fotos den richtigen Namen geben, Vorschläge werden aus dem Adressbuch angezeigt. Je mehr unterschiedliche Fotos zur Person gehören, desto leichter fällt es dem (entfernten) Programm, Gesichtskonturen mit Abweichungen zu erfassen und bringt es schließlich tatsächlich fertig, auch zu fragen: “Is this …?”. Solche kleinen Erfolge stellen sich bei noch mehr Fotos häufiger ein. Das Programm “lernt mit”.

Veröffentlicht von Lucas am 4. September 2009

Incase Slider Case – besser als Softcases?

Incase Slider Case

Heute möchte ich etwas Handfestes vorstellen. Es kam gestern pünktlich mit der Post, klein und unscheinbar in der Größe, der Preis war leider das Gegenteil. Und es kam nur, weil Brian Tong (Apple Byte) damit so begeistert herumtanzte. Da dachte ich eben, wenn er es selbst benutzt und jetzt auch noch verlost, muss diese iPhone-Hülle doch nicht schlecht sein. Die für mich ungewohnte Sache war bloß, das es sich um ein Hardcase handelt. Bisher hatte ich es immer mit Hüllen aus Silikon oder anderem gummiartigen Material zu tun. Meiner Meinung nach können sie Stöße besser abfangen und liegen dabei trotzdem eng an. Was aber passiert, wenn zwischen Hardcas und iPhone ein Sandkorn gerät, verkratzt dann nicht die ganze Oberfläche, scheuert das dann nicht, ohne dass man davon etwas mitbekommt?

Ein bisschen Erfahrung kann ja nie schaden, und so bin ich nun zu dem Schluss gekommen, es ist genau umgekehrt. Flexible Hüllen lassen Staub, Fett und Flüssigkeit eher an den Rändern hindurch, sie liegen auch nicht ganz so passgenau an. Besonders Silikon-Hüllen werden selten so genau gespritzt, dass eine exakte Form garantiert ist. Vorher wurde mein iPhone von einer 0815 Belkin-Hülle geschützt, mein iPod touch von einer iSkin-Hülle. Beide musste ich regelmäßig auswaschen, und habe festgestellt, dass die Geräte an der Rückseite manchmal schmutziger waren als an der ungeschützten Vorderseite.

Veröffentlicht von Lucas am 2. September 2009

Ramp Champ – hier spielt die Musik

Ramp ChampDie Idee hinter Ramp Champ ist keineswegs neu. Sie wurde nur neu interpretiert. Aber revolutionär ist an dem Spiel nichts. So scheint es jedenfalls, wenn man das Spielprinzip kurz betrachtet: Es geht darum, mit einem Ball Ziele abzuwerfen, so, wie wir das bestimmt alle einmal auf dem Jahrmarkt gemacht haben. An solchen Ständen kauftman Lose, für jeden Wurf eines. Trifft man ein bestimmtes Ziel oder mehrere, gabt’s einen Preis – vielmehr Sachpreis, denn Geld wird ja nicht wieder ausgezahlt. Oft sind das dann billige Plüschtiere oder andere Chinawaren, die niemand braucht.

In Ramp Champ stimmt die klassische Clownsmusik schon im Hauptmenü ein. Das Spiel ist nicht nur visuell, sondern auch soundtechnisch durchdacht. Zu jedem Level wird die Menümusik ausgeblendet, dafür beginnt eine andere passende. Das macht dieses mehr oder weniger unspektaküläre Spielprinzip immer wieder interessant. Die Level ähneln sich untereinander so gut wie gar nicht, man könnte denken es seien komplett verschiedene Spiele. Doch die Steuerung bleibt gleich.

Veröffentlicht von Lucas am 1. September 2009

Minigore – Survival-Shooter mit Niedlichkeitsfaktor

Minigore platze vor knapp einem Monat in den App Store – und stürmte sofort auf die ersten Plätze der Paid App Charts. Wie kann das sein?

minigore

Hauptgrund für diesen Erfolg sehe ich in der relativ neuartigen Grafik. Nur sehr wenige Spiele haben von der Umsetzung einen ähnlichen Ansatz. Minigore wird ins Genre Survival -Shooter eingeordnet, wo es darum geht, sich durch eine Welt mit bösen Monstern und Zombies zu schießen. Dabei spielt man oft nur einen Charakter. Bei Minigore hat dieser einzigen Charakter einen würfelförmigen Kopf, kaum Beine, und wackelt beim Laufen hin und her. Statt Zombies verfolgen Minigore kleine bis große schwarzhaarige Wesen. Wirklich furcheinflößend ;-)

Nein im Ernst, gäbe es die Sache mit dem virtuellen Blut nicht, wäre Minogore fast so harmlos wie Rolando.

Veröffentlicht von Lucas am 30. August 2009

Car Mania

Car ManiaBei diesem Spiel fühlt man sich schon im Menü gut aufgehoben. Nette Musik, die besonders gut mit großen weichen Kopfhörern klingt, bunte – aber nicht zu bunte – Buttons für die Spielmodi, “Hilfe”, “Scores” und ganz rechts die Levelauswahl. Jedes Mal, wenn man darauf tippt, hupt es ein wenig anders. Weiche Übergänge machen die Sache fast zu einem Augenschmaus. Kein Wunder also, dass Car Mania so populär ist. Ich hatte mit dem Kauf bis jetzt noch abgewartet, weiß auch nicht wieso. Car Mania hört sich so gut an, wie es sich anfühlt und aussieht: Einfach perfekt! Was könnte man besser machen? Auf die Schnelle fällt mir da nichts ein. Na gut, eventuell Lokalisierung.

Also, worum geht’s denn nun bei Car Mania? Nachdem du im Menü auf das große grüne “Go” getippt hast, bekommst du eine Karte vorgsetzt – beim ersten Mal ist das normalerweise “New York”. Dann sind dort, wo die Straßen ins Nichts am Bildschirmrand hinauslaufen, kleine weiße Pfeile. Die signalisieren dir, dass in Kürze ein Auto dort aufkreuzt, hier entweder ein Taxi (gelb) oder eine Streife (blau). In der oberen Bildhälfte ist für alle blauen Fahrzeuge eine  blaue Garage, die Gelben kommen die andere Garage unten. Ziemlich simpel, oder?