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Lucas am 21. Februar 2010
Das hat er noch gebraucht, der App Store. Ein richtiges Snowboard Game. Letztendlich kam es doch noch zur richtigen Zeit, zu Beginn der olympischen Winterspiele. Der Titel wurde von X2 Games entwickelt, wie auch der bislang meiner Meinung nach beste Fußballsimulator fürs iPhone OS. Was soll man nun erwarten? Realistische detailreiche Grafik oder doch nur einen dieser billigen, schlecht kontrollierbaren Funracer, deren es schon zwei oder drei – mindestens! – gibt? X2 ist in der Hinsicht einen Kompromiss eingegangen: Aus Snowboarding ist ein Mix aus comicartiger Darstellung und realistischer Steuerung geworden. Gezeichnete Figuren (etwa wie diese ») hätte ich eigentlich als letztes erwartet, aber gut. Schließlich ist am Ende doch das Feeling und Gameplay entscheidend.
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Lucas am 18. Februar 2010
Die böse FW 3.1.3
Da ich eher gezwungenermaßen in Apple’s letztes Fettnäpfchen 3.1.3 getappt bin, hier noch einmal eine Warnung speziell an die iPhone 3GS Nutzer:
Vor 10 Tagen hat das Dev Team darauf hingewiesen, dass ein Update – falls doch so dringend gebraucht – lediglich ein Problem mit der Akku-Prozentanzeige behebt. Ich hatte dieses Problem schon zweimal, ist allerdings kein Hals- und Beinbruch. Spätestens, wenn das Gerät nach zwei Stunden Benutzung immer noch 100% anzeigt, ist irgendwas faul. Einmal neustarten und mit dem Netzstecker verbinden sollte alles wieder einrenken.

Schwierig wird es, wenn man aus Versehen den Update Button für ein iPhone 3GS gedrückt hat. Für diesen Fall gibt es komplizierte Anleitungen, die in seltenen Fällen wieder zum Downgrade und Unlock führen. Mit dem Pwnage Tool 3.1.5 (nur für Mac) steht glücklicherweise ein Tool alle Generationen an iPhone sund iPod touches zur Verfügung. Aber!: Die neueren Produktionsreihen der letzetn sechs Monate des iPhone 3GS und iPod touch 2G und 3G mit dem Boot-ROM iBoot-359.3.2 (mehr dazu hier ») lassen sich damit nicht jailbreaken. Daher bleibt bis dato nur ein aufwändiger Downgrade übrig und wir hoffen mal, dass ein Unlock-Möglichkeit für die neue Baseband-Version 05.12 schleunigst entwickelt wird.
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Lucas am 17. Februar 2010
Ich finde, die App, in der ich katastrophensicher meine Reviews schreibe, ist doch auch einen Beitrag wert. Es ist Synotes. Vielleicht kennt ihr es schon, das Prinzip der großen, geräumigen Onlinewolke. Nutzer laden über ein Programm Daten auf einen Server irgendwo auf der Welt, und können mit jedem Gerät diese – egal wo – wieder abfragen und lokal speichern. Das ist enorm praktisch, falls das eigene Gerät den Geist aufgibt oder die Festplatte auf den Meeresboden sinkt oder ein LKW übers iPhone rollt. Wie schön, wenn man weiß, dass die Daten noch existieren, in dieser mysteriösen Wolke, einer Serverfarm. Dass auch diese beschädigt werden kann, darf natürlich niemand denken. Aber sicher ist sicher.
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Lucas am 28. Oktober 2009
Electronic Arts hat vor kurzer Zeit den Spieleknüller herausgegeben. Ruckzuck war der Fußball-Simulator auf den ersten Plätzen der meistgekauften Apps im Store. Einfach nur, weil EA so populär ist. Jeder hat schon einmal von FIFA 10 gehört oder selbiges an PC oder Konsole gezockt. Anders kann ich mir den Erfolg der App nicht erklären. Denn wir haben ja auch noch das Football (im US-Store “Soccer”) Game von X2. Und in meinem Vergleichstest schnitt dies eindeutig besser ab.
Ins Auge fällt sofort, wenn man beide Spiele so nebeneinander legt, dass X2 Football weitaus übersichlicher ist. Ein Training beim ersten Start kam mir längst nicht so stressig vor wie bei EA’s Produkt. Nach drei Minuten hatte ich meine Männer schon warm gelaufen und war mit der Steuerung vertraut. Der in seiner Position flexible Joystick tat das Übrige. Bei FIFA 10 sah das schon anders aus. Nicht enden wollende Erklärungstexte bomben hier den Erstspieler zu. Gnadenlos. Da soll man allen Ernstes kapieren, wie und wann man den Finger von A nach B und wieder zurück schieben muss. Ja schön, so schwierig ist es schlussendlich auch wieder nicht. Aber in der Hilfe wird man später öfters nachschlagen müssen. Wie ging nachmal die Flanke? Zweimal A tippen … und dann gedrückt halten? Der verzweifelte “Wie-ging-das-nochmal”-Blick in die Hilfe bleibt selbstverständlich bei X2 Football ebenfalls nicht aus. Aber man merkt sich einiges schneller. Wenigstens hat EA das genauso clever gelöst: Vor jedem Spiel werden die Tastenbelegungen und Gesten präsentiert.

Kommen wir zur Engine im Allgemeinen: EA versuchte, das Feeling vom PC auf das iPhone zu übertragen. Und das ist, naja, nur einigermaßen gut gelungen. Bis auf wenige “Ruckler” beim iPhone 3G und 2G läuft alles butterweich ohne Grund zur Beanstandung. Das filigran modellierte Tornetz wirkt aus ferner Perspektive wie ein weißer Pixelbrei. Leicht harte Konturen weisen auch die Spieler auf.* Sie bewegen sich recht realistisch, etwas eckig, rutschen manchmal über den Rasen, ohne dass eine Bewegung erkennbar ist. Ich kenne das schon von so einigen Games, ein Objekt verschiebt und dreht sich einfach so, in der Hoffnung, der anspruchsvolle Spieler bekommt das nicht mit. Zum Vergleich: Bei X2 Football ist das ähnlich. Dennoch wirkt das Gameplay von FIFA 10 längst nicht so handfest. Man muss wohl erst beide Spiele direkt hintereinander probieren, um zu verstehen, was ich meine. Das Gefühl, seine Spieler richtig unter Kontrolle zu haben, kommt nämlich bei FIFA 10 nicht auf. Liegt u.a. eben auch daran, dass Pässe viel zu oft ins Leere gehen (wie es sich für Profis nicht gehört) und die Aufstellung sich öfter ungewollt ändert.
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Lucas am 17. Oktober 2009
Mit dem kürzlichen Release der “Fortsetzung” des bis dato beliebtesten Twitter Clients fürs iPhone (für den Mac auch) schlagen viele Tweetie-Herzen wieder höher. Tweetie – nein: die Entwickler von Tweetie 1, wie man es jetzt nennen muss, haben mit ihrer App bereits einen Apple Design Award abgegriffen. Das ist eigentlich nicht verwunderlich. Die App überzeugt auf ganzer Linie mit purer Schönheit, weichen Überblendungen und schlichter Funktionalität. So gut wie alle Aktionen und noch viele mehr darüber hinaus, was auf der originalen Twitter-Website möglich wäre, können in Tweetie 2 nun ausgeführt werden. Eine Besonderheit der App ist nach wie vor der Schnellzugriff zu bestimmten Ansichten und Aktionen bei einem Tweet, indem man einmal horizontal über ihn streicht. Der Effekt wurde optisch als auch akustisch nun aufgewertet und scheint so das Merkmal zu sein, an dem jeder Tweetie sofort erkennt. Wird der Tweet zur Seite geschoben, eröffnen sich Links zum Profil, Retweet, Favorisieren uvm.
Im Dschungel von kleinen Buttons, Links, Tweets, diversen Infos und Tabs kann es durchaus vorkommen, dass man einen Button nicht findet: den zum Aktualisieren und Nachladen neuer Tweets. Wo ist der? Bei Tweetie 1 war der an oberster Stelle in der Liste. Nun hat man sich etwas komplett Neues ausgedacht, was es vorher noch nie gab. Ein kleiner Pfeil leitet den Benutzer: Man scrollt zur obersten Stelle der Liste, zieht diese nach unten, bis es ein kleines Tonsignal gibt, und lässt sie dann nach oben schnipsen. Erscheint vielleicht umständlich, macht aber Spaß.
Ebenfalls neu in der 2. Version ist die generelle Darstellung der Tabs am unteren Bildschirmrand. Das sind nicht die Standard-Tabs aus dem SDK. Diese hier sind wandelbarer denn je und bekommen sogar einen “Beleuchtungseffekt” wie die Programmsymbole beim Mac, wenn es in der Kategorie (Timeline, Mentions, DMs) Updates gibt. Beim Start und zwischendurch auch machmal lädt die App nämlich selbststämdig nach, sodass es sehr nützlich ist, zu wissen, ob und welche Tweets da sind, die man lesen sollte.
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Lucas am 11. Oktober 2009
Dass die Kostenlos-Aktionen mit ihren Zeitlimits im App Store durchaus ernst gemeint sind, musste ich oft schon feststellen, als ich eine für kostenlos deklarierte App plötzlich wieder bei 79 Cent fand. Also immer schön zugreifen, wenn’s was umsonst gibt!
Bevor es den “richtigen” GTA Klon Gangstar von Gameloft im App Store gab, konnte man als GTA Fan entweder Car Jack Streets oder Payback spielen. Ersteres ist jetzt über das Wochenende kostenlos zu haben. In dem Action Game mit Echtzeit-Gameplay lebst du in einer großen Stadt, hast Spielschulden und kämpfst um das Überleben.
Einen Blick wert ist auch das an Flight Control und Harbor Master angelehnte Game Peter und Vlad. Du bist der Schäfer Vlad und musst verhindern, dass die Wetter Maschine, die dein Bruder Peter gebaut hat, jedoch mit gefährlichen Fehlern, deine Schafe aufsaugt.
Kostenlos gibts im Moment auch Roadkill Cafe. Schaffst du es dem Verkehr auszuweichen, gleichzeitig überfahrene Tiere aufzusammeln und deine Kunden zufrieden zu stellen?
Quelle: Apfelbiss
So viel zu den Apps. Intro.de, ein Portal für Popkultur im Netz, gibt jedem angemeldeten User einen Gutscheincode für iTunes, der bis zum 15.11.2009 gültig ist und folgende Playlist umfasst:
Lieblingslieder #14
01. Ja, Panik – Nevermore
02. Dizzee Rascal feat. Calvin Harris – Dance Wiv Me
03. Jet – Times Like This
04. Vic Chesnutt – Flirted With You All My Life
05. Juli Zeh & Slut – Neurotitan
06. Rockformation Diskokugel – Hey Lutz
07. Friday Night Hero – Faster
Gefunden bei: Apfelmag … read it!
Weiteres dazu findest du hier. “Die Lieblingslieder gibt es jeden Monat neu – und jeweils nur für den laufenden Monat! Die Gratis-Download-Playlist ist eine gemeinsame Aktion von intro.de, iTunes, studiVZ, meinVZ und schuelerVZ.” – Intro.de
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Lucas am 20. September 2009
Vorher hieß dieses kleine Ballerspiel Asteroids BBQ und war auch kurze Zeit kostenlos zu haben. Mit der Namensänderung kamen einige größere Verbesserungen, sodass Shockwave zu einem richtig guten “Mini”-Shooter” geworden ist und kein Amateur-App- Dasein mehr fristet. Mit einem kleinen Raumgleiter, der ständig aus voller Laserkanonenkraft feuert, soll der Spieler versuchen, aus giftgrünen Löchern hervortretende mittelgroße Asteroiden zu zerschießen. Doch damit nicht genug: Zwischendurch tauchen immer wieder ein paar Gegner auf, die sich entweder dadurch zur Wehr setzen, dass sie auf Kamikazekurs das eigene Raumschiff anvisieren oder das Feuer erwidern. So ist der Spieler immer gezwungen, den herumirrenden Teilen in diesem rechteckigen Teil des Alls auszuweichen – mit einer äußerst gewöhnungsbedürftigen Steuerung. Die Entwickler wollten an dieser Stelle mehr Realismus ins Spiel bringen und haben dafür gesorgt, dass das Raumschiff (sich nach dem Rückstoßprinzip bewegend) weiter fliegt, auch wenn der Schub unterbrochen wurde. Man sollte dann schnell wieder wenden und präzise gegensteuern, um den nächsten Crash zu vermeiden.
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Lucas am 6. September 2009
Der neuste Ego-Shooter im App Store von Gameloft ist eindeutig auch der fortschrittlichste. Das wird sofort beim ersten Level klar, in dem der Spieler langsam mit der Steuerung vertraut gemacht wird. Kein anderes Spiel dieses Genres kann eine so brilliante Grafik aufweisen – auch das schon etwas ältere BIA (Brothers in Arms – iTunes-Link) nicht, welches ja ebenfalls von Gameloft stammt. Bei Modern Combat sind Gut und Böse klar voneinander getrennt, die “Guten” sind die Amerikaner, die “Bösen” ein paar Terroristen, irgendwo im mittleren Osten. Ein heroischer Epilog beendet die komplette Mission, er wirkt dann fast zu schmalzig.
Einzige Tätigkeit während des gesmaten Spiels ist es also, mit den Waffen durch die Level zu rennen oder kriechen, je nachdem, was gerade vorteilhafter ist. Dabei wird eine nahezu perfekte Spielatmosphäre geschaffen. Bisher gibt es die so nur am PC/Mac – für ein Handy-Spiel unglaublich! Die Grafik läuft einwandfrei flüssig, und ist das einmal nicht der Fall, sollte man ein den Safe Mode wechseln (SBSettings), dann müsste es gehen. Beim Leveldesign wurde auf jedes noch so kleine Detail geachtet, vom Wasserhahn bis zum Lichtschalter, die Entwickler scheinen ihr Spiel sehr gründlich ausgestaltet zu haben.
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Lucas am 3. September 2009
X2 Football ist nicht nur irgendein Fußballspiel aus dem App Store. Es ist zur Zeit das beste Erhältliche. Und das liegt nicht nur an der vereinfachten Steuerung, sondern auch an der richtig schnellen Grafik-Engine, die alle Bewegungen nahezu ruckelfrei rüberbringt. Vor vielen Jahren Monaten bewertete ich schon einmal ein Fußballspiel (Real Football 2009), damals war auch das eine kleine Sensation. Fußball spielen auf dem iPhone wie FIFA 10 am PC konnte man das noch nicht nennen, aber mitlerweile trumpft aber X2 Games mit Kommentator in Englisch, echten Spielernamen und einer kinderleichen Bedienung. Besonders beim Sound haben sich die Entwickler mehr Mühe gegeben als die Kollegen bei Gameloft. Kein Wunder also, das Gameloft endlich den Preis auf schnäppchenverdächtige 79 Cent gesenkt hat. Kommt es nun zum kleinen Preis-Kampf? Oder ist es einfach nur weniger Qualität für weniger Geld? Letzteres trifft eher zu.
Was X2 Football in Sachen Steuerung von Real Football unterscheidet ist vor allem der Joystick. Egal, wo man in X2 Football die linke Bildschirmhälfte berührt, erscheint er unter dem Finger. Somit läuft man nicht Gefahr, sekundenlang neben Joystick hin- und herzuwischen, bis man den Irrtum bemerkt. Bei den Aktionsbuttons hat X2 jedoch nicht nur zwei, sondern drei. Man nennt sie auch ganz innovativ “X2 S.M.A.R.T-Buttons”. Was daran besonders “smart” sein soll, verstehe ich zwar nicht, aber wenigstens muss man nicht mehr komische Fingerverrenkungen wie bei Real Football machen, nur um einen längeren Pass auszuführen. Ich weiß, vielleicht kann man Real Football und X2 Football gar nicht mehr vergleichen, aber es bietet sich eben so schön an.
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Lucas am 1. September 2009
Minigore platze vor knapp einem Monat in den App Store – und stürmte sofort auf die ersten Plätze der Paid App Charts. Wie kann das sein?

Hauptgrund für diesen Erfolg sehe ich in der relativ neuartigen Grafik. Nur sehr wenige Spiele haben von der Umsetzung einen ähnlichen Ansatz. Minigore wird ins Genre Survival -Shooter eingeordnet, wo es darum geht, sich durch eine Welt mit bösen Monstern und Zombies zu schießen. Dabei spielt man oft nur einen Charakter. Bei Minigore hat dieser einzigen Charakter einen würfelförmigen Kopf, kaum Beine, und wackelt beim Laufen hin und her. Statt Zombies verfolgen Minigore kleine bis große schwarzhaarige Wesen. Wirklich furcheinflößend
Nein im Ernst, gäbe es die Sache mit dem virtuellen Blut nicht, wäre Minogore fast so harmlos wie Rolando.