Artikel in der Kategorie ‘Neues’

Veröffentlicht von Lucas am 4. September 2009

Incase Slider Case – besser als Softcases?

Incase Slider Case

Heute möchte ich etwas Handfestes vorstellen. Es kam gestern pünktlich mit der Post, klein und unscheinbar in der Größe, der Preis war leider das Gegenteil. Und es kam nur, weil Brian Tong (Apple Byte) damit so begeistert herumtanzte. Da dachte ich eben, wenn er es selbst benutzt und jetzt auch noch verlost, muss diese iPhone-Hülle doch nicht schlecht sein. Die für mich ungewohnte Sache war bloß, das es sich um ein Hardcase handelt. Bisher hatte ich es immer mit Hüllen aus Silikon oder anderem gummiartigen Material zu tun. Meiner Meinung nach können sie Stöße besser abfangen und liegen dabei trotzdem eng an. Was aber passiert, wenn zwischen Hardcas und iPhone ein Sandkorn gerät, verkratzt dann nicht die ganze Oberfläche, scheuert das dann nicht, ohne dass man davon etwas mitbekommt?

Ein bisschen Erfahrung kann ja nie schaden, und so bin ich nun zu dem Schluss gekommen, es ist genau umgekehrt. Flexible Hüllen lassen Staub, Fett und Flüssigkeit eher an den Rändern hindurch, sie liegen auch nicht ganz so passgenau an. Besonders Silikon-Hüllen werden selten so genau gespritzt, dass eine exakte Form garantiert ist. Vorher wurde mein iPhone von einer 0815 Belkin-Hülle geschützt, mein iPod touch von einer iSkin-Hülle. Beide musste ich regelmäßig auswaschen, und habe festgestellt, dass die Geräte an der Rückseite manchmal schmutziger waren als an der ungeschützten Vorderseite.

Veröffentlicht von Lucas am 20. August 2009

Resistive Touchscreens – Funktionsweise

Resistiver Touchscreen beim Nokia 5800 XpressMusicViele z.B. bei Windows Mobile-Geräten verbaute Bildschirme reagieren nicht auf Berührung, sondern auf Druck. Dabei ist es egal, ob man mit dem Finger, dem Finger im Handschuh oder einem Stylus (Eingabestift) auf das Display drückt. Mit allen Materialien ist die Reaktion gleich – abgesehen davon, dass mit einem Stylus eine präzisere Bedienung gewährleistet ist.

Diese druckempfindlichen Bildschirme werden auch resistive Touchscreens bezeichnet. Sie bestehen aus einer oberen und einer unteren resistiven Schicht. Im Grunde sind diese Schichten nur zwei elektrisch leitfähige Folien übereinander. Die Besonderheit: Beide Folien werden durch winzig kleine Space-Dots (Abstandshalter) getrennt. Wenn man eine Lupe nimmt und sehr genau hinschaut, kann man diese als schwarze Pünktchen wahrnehmen. Unter den beiden Schichten befindet sich das eigentliche Display.

Damit die Auswertungselektronik nun den Punkt errechnen kann, auf den man drückt, werden jeweils an gegenüberliegenden Rändern der oberen Folie Spannungen angelegt, die zur anderen Seite hin gleichmäßig abfällt. Beim Druck auf einen Punkt wird die Spannung von dieser Stelle auf die untere Folie weitergeleitet. So wird durch die Spannungshöhe die Koordinate der X-Achse des Druckpunktes ermittelt. Die Quer-Richtung (Y-Achse) des Druckpunktes wird ebenfalls durch eine Spannung ermittelt, allerdings ein paar Millisekunden später durch eine Spannung über die anderen beiden Ränder. Die Positionsbestimmung und der Wechsel der Spannung erfolgen so schnell, dass der Nutzer kurze Verzögerungen nicht mitbekommt. Scrollen ist dennoch nicht so leichtgängig wie beim kapazitiven Touchscreen.

Veröffentlicht von Lucas am 19. August 2009

Kapazitive Touchscreens – Funktionsweise

iPhone TouchscreenKapazitive Touchscreens kennen wir alle vom iPhone und iPod touch. Außer Apple verwenden auch andere Hersteller das kapazitive Verfahren, zum Beispiel beim G1 von HTC. Das Display reagiert nicht auf Druck, sondern ausschließlich auf Berührungen mit dem Finger. Der Nachteil ist also schon genannt: Im Winter kann man das Gerät mit Handschuhen nicht bedienen.

Dafür bieten kapazitive Touchscreens eine Menge Vorteile. Die Elektronik kann mehrere Berührungen erkennen und reagiert schneller, auch ist keine Kalibrierung erforderlich. Außerdem besteht die Oberfläche nicht aus biegsamem leicht verschleißenden Kunststoff, sondern meist aus einer soliden Glasplatte. Genau genommen sind es zwei Glasplatten. Sie sind mit einem mit Streifen aus transparentem (leitendem) Metalloxyd beschichtet, und zwar so, dass die gegeneinander versetzten Streifen Kreuzungspunkte bilden. Diese Punkte wirken wie Kondensator-Platten, weil die Metalloxyd-Streifen dort genau übereinander liegen.

An allen Streifen wird eine Spannung angelegt. An den Kreuzungen entstehen jetzt elektrische Felder. Da ein menschlicher Finger auch leitfähig ist, verändert er bei Berührung  der Kreuzungspunkte das dort entstandene elektrische Feld, was zu einer Änderung der Spannung am anderen Ende der X- und Y-Streifen führt. Die Auswertungselektronik misst die Ströme und errechnet daraus die Koordinaten des Berührungspunkts.

Veröffentlicht von Lucas am 6. Juli 2009

TouchTalk – Podcast startet mit Vollgas

TouchTalkVor drei Tagen kam die erste Folge des neuen Podcasts TouchTalk heraus und fünf Tage früher die Pilotfolge – also Folge Null – mit Stephan, Holger und Ben. Der Erfolg ließ auch nicht lange auf sich warten: TouchTalk stieg sofort in die “Neu und Beachtenswert”-Box auf, die du findest, wenn du in iTunes unter Podcasts > Audio-Podcasts > Neues aus der Technik nachsiehst.

Worum geht’s bei TouchTalk?

Die drei Österreicher wollen alle wichtigen Infos betreffend iPhone und iPod touch, die nach jeder ereignisreichen Woche angefallen sind, in einer 15 bis 25 Minuten langen Sendung unterhaltsam zusammenfassen.

Gratis und vollgepackt mit den neuesten Nachrichten rund um’s iPhone, den iPod Touch sowie die spannensten neuen Apps. - MacManiacs

Wann erscheint der Podcast?

Jede Woche freitags. Wenn du keine Folge verpassen willst, kannst du ihn direkt abonnieren. Das ist dann wie bei Zeitschriften: Ist eine Ausgabe draußen, wird sie dir sofort geliefert. Dann kannst du sie auf deinen iPod oder dein iPhone laden.

» iTunes-Link

Bitte nicht verwirrt sein, wenn du in iTunes plötzlich doppelt siehst. TouchTalk steht in zwei verschiedenen Formaten zum Donwload bereit, MP3 und M4a. Worin besteht der Unterschied? M4a bietet eine kleinere Dateigröße bei gleicher Qualität bzw. bessere Qualität bei gleicher Dateigröße als MP3.

Veröffentlicht von Lucas am 1. Juli 2009

CopyTrans mit 3.0 weiterhin kompatibel

CopyTrans 3.0 kompatibelMit dem neuen iPhone 3GS und der Firmware 3.0 wurde das System der Musikverwaltung komplett erneuert und aktuell gibt es keinen iPod Musik-Manager der mit dem neuen iPhone 3GS bzw. der Firmware 3.0 kompatibel ist.

CopyTrans unterstützt jedoch weiterhin sowohl das alte  wie das neue System und somit alle sich auf dem Markt befindlichen iPod und iPhone Modelle. Mit CopyTrans kann man jetzt wie in Zukunft:

Audio und Video wie Filme, Podcasts, Hörbücher & Musik vom iPod auf den …

Veröffentlicht von Lucas am 30. Juni 2009

Spotlight Suche anpassen

SpotlightMit der Firmware 3.0 kam etwas Neuartiges auf unsere iPhones und iPods: Die bisher nur vom Mac bekannte Spotlight Suche. Die Besonderheit dieser Suche liegt darin, dass sämtliche auf dem iPhone/iPod touch befindlichen Kontakte, Web Clips, Notizen, E-Mails, Apps, Titel, Podcasts, Videos und Termine aufgespürt werden können. Leider werden Termine, die älter als ein Jahr sind, nicht gefunden.

Ich muss zugeben, so sehr habe ich diese Suchfunktion nicht vermisst, denn es gab ja QuickGold. Schön ist aber, dass die Suche von …

Veröffentlicht von Lucas am 29. Juni 2009

iPhone Navis vergleichen

iPhone-Nav

Eben bin ich auf einen neuen Stern im Universum der iPhone-Websites aufmerksam gemacht worden. Es handelt sich dabei um eine Seite zum direkten Vergleich von iPhone Navigations-Apps. Übersichtlich werden alle Programme nebeinander dargestellt. Klickt man auf ein Bild, werden die Features, Testberichte, Tweets mit Bewertungen und Amazon-Artikel zur Finanzierung der Site eingblendet.

iPhone-Nav

Sinnvoll ist die Website allemal, da Navi-Apps wirklich sehr teuer sind und man aufpassen sollte, was man sich da kauft. Die Softwareunternehmen verzichten gänzlich auf die bisher schon erfolgreiche Micropayment-Methode und siedeln die Preise bei saftigen 49,99 Euro an. Der Entwickler von iPhone-Nav möchte deshalb “denjenigen Usern helfen welche noch unentschlossen in Ihrer Wahl sind”.

Die Seite soll zeigen, “wie welche Navigationssoftware bei den einzelnen Nutzern aber auch bei Testberichten abschneidet. Genau aus diesem Grund gibt es eine Kopplung zu den immer beliebter werdennen Dienst Twitter.com wo die einzelnen Meinung aufgenommen werden und hier zusammengefasst dargestellt werden”.

Veröffentlicht von Lucas am 23. Juni 2009

Auto-Korrektur nervt nicht mehr

Auto-KorrekturEntwarnung: Die Auto-Korrektur nervt in 3.0 nicht mehr so sehr. Beim Schreiben werden zumindest keine vollkommen absurden Vorschläge gezeigt, sondern nur noch sinnvolle Vervollständigungen. Apple hat also doch auf die automatische “Super-Intelligenz” der bisherigen Auto-Korrektur verzichtet. Selten entstanden so viele Wortneuschöpfungen.

Ich habe die Auto-Korrektur trotzdem weiterhin deaktiviert. Vorschläge für Großschreibungen (Bespiel: COM statt com – aber nicht LOL statt lol wie früher) schrecken mich noch ab. Bei manchen Schreibweisen “lernt” das Tastaturwörterbuch wirklich nie dazu.

Veröffentlicht von Lucas am 19. Juni 2009

Jailbreak für FW 3.0 – PwnageTool ist da!

PwnageTool 3.0

Jetzt ist PwnageTool für die FW 3.0 endlich offiziell. Aufgrund “einiger Bugs und unerwarteten Änderungen” wird vorerst nur PwnageTool für Mac OS X angeboten. Windows-User werden das spätestens an der .dmg-Endung enttäuscht feststellen. QuickPwn für Mac OS X und Windows soll möglichst bald folgen.

Wichtig: Wenn du ein iPhone 3G besitzt, auf dem du Yellosn0w installiert hast, solltest du PwnageTool noch nicht benutzen. Ultrasn0w ist nämlich in diesem Release nicht dabei, daher wird dein Baseband blockiert und somit kann nur noch der …

Veröffentlicht von Lucas am 17. Juni 2009

Die Firmware 3.0 – Neuheiten

Seit etwa 19.20 Uhr MEZ ist steht 3.0 zum Download bereit. Alle Geräte, die heute schon mit dem iPhone OS arbeiten, können mit der neuen Firmware bespielt werden, das sind also das iPhone 2G, iPhone 3G, iPhone 3G S, iPod touch 1G und iPod touch 2G.

Die Firmware 3.0 wurde schon im Netz verbreitet, als nur registrierte iPhone-Entwickler sie herunterladen konnten, um damit ihre Apps auf das Update vorzubereiten. Ich denke aber nicht, dass es irgendwelche Unannehmlichkeiten durch nicht kompatible Apps geben wird, denn jeder Entwickler möchte ja sein einwandfrei laufendes …