Ab nächstem Wochenende wird mein Blog Mehrspaßdennjegelöscht. Zu dem Entschluss sah ich mich aus Zeitmangel leider gezwungen.
Es tut mir leid für diejenigen treuen Leser, die ab und zu noch hier vorbeigeschaut haben. Ich bedanke mich herzlich für eure zahlreichen Kommentare! Mehrspaßdennje ist in den letzten Wochen und Monaten ziemlich langsam dahingestorben. Das war so nicht geplant. Nach der langen Winterpause wollte ich wieder frequentiert Artikel schreiben, doch die Prioritäten waren im neuen Jahr plötzlich anders gesetzt und “bloggen” stand dann recht weit unten auf der To-do-Liste.
Die Domain “mehrspassdennje.com” werde ich in Kürze versuchen zu verkaufen. Kaufinteressenten wenden sich bitte an: lucas.spranger [at] gmail.com
3 Fakten zu Mehrspaßdennje:
konstante 350 absolut eindeutige Besucher pro Tag 174 veröffentlichte Artikel (der erste erschien am 1. Oktober 2008) 442 Kommentare von euch. Vielen Dank!
Ich bin aber auch ohne Blog noch online anzutreffen, zum Beispiel bei Twitter: @mehrspassdennje
Das hat er noch gebraucht, der App Store. Ein richtigesSnowboard Game. Letztendlich kam es doch noch zur richtigen Zeit, zu Beginn der olympischen Winterspiele. Der Titel wurde von X2 Games entwickelt, wie auch der bislang meiner Meinung nach beste Fußballsimulator fürs iPhone OS. Was soll man nunerwarten? Realistische detailreiche Grafik oder doch nur einen dieser billigen, schlecht kontrollierbaren Funracer, deren es schon zwei oder drei – mindestens! – gibt? X2 ist in der Hinsicht einen Kompromiss eingegangen: Aus Snowboarding ist ein Mix aus comicartiger Darstellung und realistischer Steuerung geworden. Gezeichnete Figuren (etwa wie diese ») hätte ich eigentlich als letztes erwartet, aber gut. Schließlich ist am Ende doch das Feeling und Gameplay entscheidend.
Da ich eher gezwungenermaßen in Apple’s letztes Fettnäpfchen 3.1.3 getappt bin, hier noch einmal eine Warnung speziell an die iPhone 3GS Nutzer:
Vor 10 Tagen hat das Dev Team darauf hingewiesen, dass ein Update – falls doch so dringend gebraucht – lediglich ein Problem mit der Akku-Prozentanzeige behebt. Ich hatte dieses Problem schon zweimal, ist allerdings kein Hals- und Beinbruch. Spätestens, wenn das Gerät nach zwei Stunden Benutzung immer noch 100% anzeigt, ist irgendwas faul. Einmal neustarten und mit dem Netzstecker verbinden sollte alles wieder einrenken. Schwierig wird es, wenn man aus Versehen den Update Button für ein iPhone 3GS gedrückt hat. Für diesen Fall gibt es komplizierte Anleitungen, die in seltenen Fällen wieder zum Downgrade und Unlock führen. Mit dem Pwnage Tool 3.1.5 (nur für Mac) steht glücklicherweise ein Tool alle Generationen an iPhone sund iPod touches zur Verfügung. Aber!: Die neueren Produktionsreihen der letzetn sechs Monate des iPhone 3GS und iPod touch 2G und 3G mit dem Boot-ROMiBoot-359.3.2 (mehr dazu hier ») lassen sich damit nicht jailbreaken. Daher bleibt bis dato nur ein aufwändiger Downgrade übrig und wir hoffen mal, dass ein Unlock-Möglichkeit für die neue Baseband-Version 05.12 schleunigst entwickelt wird.
Ich finde, die App, in der ich katastrophensicher meine Reviews schreibe, ist doch auch einen Beitrag wert. Es ist Synotes. Vielleicht kennt ihr es schon, das Prinzip der großen, geräumigen Onlinewolke. Nutzer laden über ein Programm Daten auf einen Server irgendwo auf der Welt, und können mit jedem Gerät diese – egal wo – wieder abfragen und lokal speichern. Das ist enorm praktisch, falls das eigene Gerät den Geist aufgibt oder die Festplatte auf den Meeresboden sinkt oder ein LKW übers iPhone rollt. Wie schön, wenn man weiß, dass die Daten noch existieren, in dieser mysteriösen Wolke, einer Serverfarm. Dass auch diese beschädigt werden kann, darf natürlich niemand denken. Aber sicher ist sicher.
So eine lange Pause! Sie erstreckte sich über den ganzen November, Dezember bis Januar. In dieser Zeit ist viel passiert, nicht nur in der grau-weißen Apple-Welt. Die gesamte Vorweihnachtszeit und Weihnachtsferien gingen nahezu spurlos an meinem Blog vorbei, die virtuellen Schneeverhältnisse blieben gleich, ab und zu trudelte noch ein Kommentar ein, allerdings habe ich alle erst freischalten müssen. Eine Urlaubsvertretung wäre nicht schlecht gewesen, um wenigstens die bedrückende Feedreader-Zahl akzeptabel zu halten.
Dennoch, Mehrspaßdennje hat die Zeit ohne Posts überstanden und startet jetzt wieder durch. Wie frequentiert die Artikel erscheinen, hängt leider ganz von meiner Freizeit ab. Deshalb möchte ich ein paar Änderungen bekannt geben. Alle, die bis hierhin mitgelesen haben, sollten weiterlesen.
Änderungen, die ich mir vorgenommen habe:
Mehr Bilder, Grafiken, Videos: Was bleibt ein Blog, nur mit Text? Richtig, Textwüste. Heute wollen es alle kurz und knapp auf das Wichtigste zusammengefasst haben. Deshalb werde ich die Apple relevanten Nachrichten des Tages zusammengefasst als Post veröffentlichen, unter “Neues”. Dafür suche ich noch Helfer. Ihr müsst euch nicht bewerben oder sonst was, eine freundliche E-Mail genügt
Die Anrede möchte ich auch mal ändern. Vorher ging’s immer gut mit “Du”, wer aber seine Leser, also eine Mehrzahl ansprechen will, wechselt daher auf “ihr”. Stellt euch drauf ein.
Reviews werden nicht mehr mit einer aufwändigen “Details”-Liste abgeschlossen. Das soll nun ein Plugin übernehmen.
Mehrspaßdennje wird bis auf weiteres werbefrei bleiben! Vermutlich bis ich eine Werbeform gefunden habe, die was abwirft. Layer-Ads wird es nie geben. Niemals!
Ich bleibe beim Thema Gaming bzgl. iPhone & Co. Gerüchte werden nur in den Nachrichten des Tages angesprochen.
Electronic Arts hat vor kurzer Zeit den Spieleknüller herausgegeben. Ruckzuck war der Fußball-Simulator auf den ersten Plätzen der meistgekauften Apps im Store. Einfach nur, weil EA so populär ist. Jeder hat schon einmal von FIFA 10 gehört oder selbiges an PC oder Konsole gezockt. Anders kann ich mir den Erfolg der App nicht erklären. Denn wir haben ja auch noch das Football (im US-Store “Soccer”) Game von X2. Und in meinem Vergleichstest schnitt dies eindeutig besser ab.
Ins Auge fällt sofort, wenn man beide Spiele so nebeneinander legt, dass X2 Football weitaus übersichlicher ist. Ein Training beim ersten Start kam mir längst nicht so stressig vor wie bei EA’s Produkt. Nach drei Minuten hatte ich meine Männer schon warm gelaufen und war mit der Steuerung vertraut. Der in seiner Position flexible Joystick tat das Übrige. Bei FIFA 10 sah das schon anders aus. Nicht enden wollende Erklärungstexte bomben hier den Erstspieler zu. Gnadenlos. Da soll man allen Ernstes kapieren, wie und wann man den Finger von A nach B und wieder zurück schieben muss. Ja schön, so schwierig ist es schlussendlich auch wieder nicht. Aber in der Hilfe wird man später öfters nachschlagen müssen. Wie ging nachmal die Flanke? Zweimal A tippen … und dann gedrückt halten? Der verzweifelte “Wie-ging-das-nochmal”-Blick in die Hilfe bleibt selbstverständlich bei X2 Football ebenfalls nicht aus. Aber man merkt sich einiges schneller. Wenigstens hat EA das genauso clever gelöst: Vor jedem Spiel werden die Tastenbelegungen und Gesten präsentiert.
Kommen wir zur Engine im Allgemeinen: EA versuchte, das Feeling vom PC auf das iPhone zu übertragen. Und das ist, naja, nur einigermaßen gut gelungen. Bis auf wenige “Ruckler” beim iPhone 3G und 2G läuft alles butterweich ohne Grund zur Beanstandung. Das filigran modellierte Tornetz wirkt aus ferner Perspektive wie ein weißer Pixelbrei. Leicht harte Konturen weisen auch die Spieler auf.* Sie bewegen sich recht realistisch, etwas eckig, rutschen manchmal über den Rasen, ohne dass eine Bewegung erkennbar ist. Ich kenne das schon von so einigen Games, ein Objekt verschiebt und dreht sich einfach so, in der Hoffnung, der anspruchsvolle Spieler bekommt das nicht mit. Zum Vergleich: Bei X2 Football ist das ähnlich. Dennoch wirkt das Gameplay von FIFA 10 längst nicht so handfest. Man muss wohl erst beide Spiele direkt hintereinander probieren, um zu verstehen, was ich meine. Das Gefühl, seine Spieler richtig unter Kontrolle zu haben, kommt nämlich bei FIFA 10 nicht auf. Liegt u.a. eben auch daran, dass Pässe viel zu oft ins Leere gehen (wie es sich für Profis nicht gehört) und die Aufstellung sich öfter ungewollt ändert.
Mit dem kürzlichen Release der “Fortsetzung” des bis dato beliebtesten Twitter Clients fürs iPhone (für den Mac auch) schlagen viele Tweetie-Herzen wieder höher. Tweetie – nein: die Entwickler von Tweetie 1, wie man es jetzt nennen muss, haben mit ihrer App bereits einen Apple Design Award abgegriffen. Das ist eigentlich nicht verwunderlich. Die App überzeugt auf ganzer Linie mit purer Schönheit, weichen Überblendungen und schlichter Funktionalität. So gut wie alle Aktionen und noch viele mehr darüber hinaus, was auf der originalen Twitter-Website möglich wäre, können in Tweetie 2 nun ausgeführt werden. Eine Besonderheit der App ist nach wie vor der Schnellzugriff zu bestimmten Ansichten und Aktionen bei einem Tweet, indem man einmal horizontal über ihn streicht. Der Effekt wurde optisch als auch akustisch nun aufgewertet und scheint so das Merkmal zu sein, an dem jeder Tweetie sofort erkennt. Wird der Tweet zur Seite geschoben, eröffnen sich Links zum Profil, Retweet, Favorisieren uvm.
Im Dschungel von kleinen Buttons, Links, Tweets, diversen Infos und Tabs kann es durchaus vorkommen, dass man einen Button nicht findet: den zum Aktualisieren und Nachladen neuer Tweets. Wo ist der? Bei Tweetie 1 war der an oberster Stelle in der Liste. Nun hat man sich etwas komplett Neues ausgedacht, was es vorher noch nie gab. Ein kleiner Pfeil leitet den Benutzer: Man scrollt zur obersten Stelle der Liste, zieht diese nach unten, bis es ein kleines Tonsignal gibt, und lässt sie dann nach oben schnipsen. Erscheint vielleicht umständlich, macht aber Spaß.
Ebenfalls neu in der 2. Version ist die generelle Darstellung der Tabs am unteren Bildschirmrand. Das sind nicht die Standard-Tabs aus dem SDK. Diese hier sind wandelbarer denn je und bekommen sogar einen “Beleuchtungseffekt” wie die Programmsymbole beim Mac, wenn es in der Kategorie (Timeline, Mentions, DMs) Updates gibt. Beim Start und zwischendurch auch machmal lädt die App nämlich selbststämdig nach, sodass es sehr nützlich ist, zu wissen, ob und welche Tweets da sind, die man lesen sollte.
Heute ist der 15. Oktober 2009. Und da gibt es zwei Dinge zu tun. Erstens meine bereits versprochenen Spenden abzugeben, und zweitens – und das ist noch viel wichtiger – etwas zum Blog Action Day beizusteuern. Thema dieses Jahr: Klimakrise. Ich weiß auch schon, wie ich etwas dagegen ausrichten kann.
Mit Klimawandel assoziiert man allgemein Treibhausgase. Also Stoffe, die dafür sorgen, dass weniger Infrarotstrahlung wieder in den Weltraum entweichen kann. Gibt es zu viel dieser Gase, wird es zu warm. Die Pole schmelzen, der Meeresspiegel steigt, die Stürme werden heftiger usw. Die ganze Palette eben. Das will niemand von uns. Ich auch nicht. Deswegen möchte ich von jetzt an verhindern, dass mein iPhone auch Treibhausgase wie CO2 verursacht. Denn das entsteht zum Beispiel dort, wo Strom mithilfe fossiler Rohstoffe produziert wird. Und weil iPhones ganz unverschämte Stromfresser sind (jeder benutzt sie!), werde ich meines von jetzt an ausschließlich mit Solarstrom füttern. Was eignet sich dazu besser als die Hardcase-Solar-Kombo “Surge” von Novothink?
Da es ums Klima geht, ein riesengroßes Ding, vernachlässige ich ausnahmsweise den Designaspekt und nehme hin, dass das iPhone mit Surge doppelt so fett wirkt.
Leider gibt es da ein Manko: Das Surge wird erst ab 15. Dezember gelierfert. Deshalb sind das alles hier nur leere Worte, bis ich es wirklich in der Hand halte. Ich stelle jedoch jetzt schon ein paar Erwartungen an das etwa 47 Euro teure günstige Stück:
Ich muss nie wieder eine Steckdose aufsuchen.
Der integrierte Akku hält, was er verspricht (nämlich mein iPhone ca. acht Stunden bei Komplettbenutzung am Leben erhalten).
Das Solarpanel kann auch bei schwachen Lichtquellen Strom “produzieren”.
So hässlich kann es gar nicht aussehen, denn Surge gibt es auch in schickem Weiß und hat vier LEDs, die den Ladezustand des integrierten Akkus wiedergeben.
Es wird vor Weihnachten geliefert!
Das ist vorerst alles, was ich iphonetechnisch fürs Klima tun kann. Gerne würde ich auch das MacBook, den Fernseher, den Toaster, den Herd, die Waschmaschine und den DVD-Player mit eigenen Solarpanels unterhalten, doch dafür reicht mein Budget/Taschengeld nicht aus. Ich empfehle, einfach zu einem Anbieter zu wechseln, der seinen Strom aus regenerativen Quellen zapft (was das ist, steht hier). Aber auch dazu hagelt es Kritik. Niemand scheint genau zu wissen, ob dieser Ökostrom dann auch wirklich öko ist. Aber ohne Strom kommen wir alle nicht aus. Daher besser zu einem Ökostrom-Anbieter wechseln oder einen Windpark im Garten eröffnen. Die ganze Debatte ist schon verwirrend.
Nun zum billigeren günstigeren Remote. Was hier für 3,99 Euro geboten wird, ist wirklich erstaunlich: Da RemoteTap sich ausschließlich auf Mac OS X beschränkt und nicht wie Jaadu ein Universalgenie ist, wurden hier auch die Mac-spezifischen Funktionen wie Apple Remote und Spaces perfekt integriert. Bei der Einrichtung wird einem durch einfaches Scannen der WLAN-Umgebung nach Rechnern viel Schreibarbeit erspart. RemoteTap muss zusätzlich ein Gegenstück auf dem Mac installiert haben. Dabei handelt es sich um ein Plugin für die Systemeinstellungen. Hier kann man sich das herunterladen. Die iPhone App scannt natürlich wie gesagt nur im WLAN. Wenn der Mac per Ethernet-Kabel verbunden ist, musst du manuell die IP-Adresse und Ethernet-ID eingeben. Letztere ist ein etwas schwierig aufzufinden: Gehe in die “Systemeinstellungen > Netzwerk > Ethernet (aus der Liste wählen) > Weitere Optionen … > Ethernet > Ethernet-ID” oder öffne den “System Profiler > Netzwerk”, wo du die Ethernet-ID ebenfalls ablesen kannst. Die ID besteht aus Kleinbuchstaben, Zahlen und Doppelpunkten.
Dass die Kostenlos-Aktionen mit ihren Zeitlimits im App Store durchaus ernst gemeint sind, musste ich oft schon feststellen, als ich eine für kostenlos deklarierte App plötzlich wieder bei 79 Cent fand. Also immer schön zugreifen, wenn’s was umsonst gibt!
Bevor es den “richtigen” GTA Klon Gangstar von Gameloft im App Store gab, konnte man als GTA Fan entweder Car Jack Streets oder Payback spielen. Ersteres ist jetzt über das Wochenende kostenlos zu haben. In dem Action Game mit Echtzeit-Gameplay lebst du in einer großen Stadt, hast Spielschulden und kämpfst um das Überleben. Einen Blick wert ist auch das an Flight Control und Harbor Master angelehnte Game Peter und Vlad. Du bist der Schäfer Vlad und musst verhindern, dass die Wetter Maschine, die dein Bruder Peter gebaut hat, jedoch mit gefährlichen Fehlern, deine Schafe aufsaugt. Kostenlos gibts im Moment auch Roadkill Cafe. Schaffst du es dem Verkehr auszuweichen, gleichzeitig überfahrene Tiere aufzusammeln und deine Kunden zufrieden zu stellen?
Quelle: Apfelbiss
So viel zu den Apps. Intro.de, ein Portal für Popkultur im Netz, gibt jedem angemeldeten User einen Gutscheincode für iTunes, der bis zum 15.11.2009 gültig ist und folgende Playlist umfasst:
Lieblingslieder #14
01. Ja, Panik – Nevermore
02. Dizzee Rascal feat. Calvin Harris – Dance Wiv Me
03. Jet – Times Like This
04. Vic Chesnutt – Flirted With You All My Life
05. Juli Zeh & Slut – Neurotitan
06. Rockformation Diskokugel – Hey Lutz
07. Friday Night Hero – Faster
Gefunden bei: Apfelmag … read it!
Weiteres dazu findest du hier. “Die Lieblingslieder gibt es jeden Monat neu – und jeweils nur für den laufenden Monat! Die Gratis-Download-Playlist ist eine gemeinsame Aktion von intro.de, iTunes, studiVZ, meinVZ und schuelerVZ.” – Intro.de