Artikel vom September 2009

Veröffentlicht von Lucas am 3. September 2009

X2 Football 2009 – außer Konkurrenz

X2 Football 2009X2 Football ist nicht nur irgendein Fußballspiel aus dem App Store. Es ist zur Zeit das beste Erhältliche. Und das liegt nicht nur an der vereinfachten Steuerung, sondern auch an der richtig schnellen Grafik-Engine, die alle Bewegungen nahezu ruckelfrei rüberbringt. Vor vielen Jahren Monaten bewertete ich schon einmal ein Fußballspiel (Real Football 2009), damals war auch das eine kleine Sensation. Fußball spielen auf dem iPhone wie FIFA 10 am PC konnte man das noch nicht nennen, aber mitlerweile trumpft aber X2 Games mit Kommentator in Englisch, echten Spielernamen und einer kinderleichen Bedienung. Besonders beim Sound haben sich die Entwickler mehr Mühe gegeben als die Kollegen bei Gameloft. Kein Wunder also, das Gameloft endlich den Preis auf schnäppchenverdächtige 79 Cent gesenkt hat. Kommt es nun zum kleinen Preis-Kampf? Oder ist es einfach nur weniger Qualität für weniger Geld? Letzteres trifft eher zu.

Was X2 Football in Sachen Steuerung von Real Football unterscheidet ist vor allem der Joystick. Egal, wo man in X2 Football die linke Bildschirmhälfte berührt, erscheint er unter dem Finger. Somit läuft man nicht Gefahr, sekundenlang neben Joystick hin- und herzuwischen, bis man den Irrtum bemerkt. Bei den Aktionsbuttons hat X2 jedoch nicht nur zwei, sondern drei. Man nennt sie auch ganz innovativ “X2 S.M.A.R.T-Buttons”. Was daran besonders “smart” sein soll, verstehe ich zwar nicht, aber wenigstens muss man nicht mehr komische Fingerverrenkungen wie bei Real Football machen, nur um einen längeren Pass auszuführen. Ich weiß, vielleicht kann man Real Football und X2 Football gar nicht mehr vergleichen, aber es bietet sich eben so schön an.

Veröffentlicht von Lucas am 2. September 2009

Ramp Champ – hier spielt die Musik

Ramp ChampDie Idee hinter Ramp Champ ist keineswegs neu. Sie wurde nur neu interpretiert. Aber revolutionär ist an dem Spiel nichts. So scheint es jedenfalls, wenn man das Spielprinzip kurz betrachtet: Es geht darum, mit einem Ball Ziele abzuwerfen, so, wie wir das bestimmt alle einmal auf dem Jahrmarkt gemacht haben. An solchen Ständen kauftman Lose, für jeden Wurf eines. Trifft man ein bestimmtes Ziel oder mehrere, gabt’s einen Preis – vielmehr Sachpreis, denn Geld wird ja nicht wieder ausgezahlt. Oft sind das dann billige Plüschtiere oder andere Chinawaren, die niemand braucht.

In Ramp Champ stimmt die klassische Clownsmusik schon im Hauptmenü ein. Das Spiel ist nicht nur visuell, sondern auch soundtechnisch durchdacht. Zu jedem Level wird die Menümusik ausgeblendet, dafür beginnt eine andere passende. Das macht dieses mehr oder weniger unspektaküläre Spielprinzip immer wieder interessant. Die Level ähneln sich untereinander so gut wie gar nicht, man könnte denken es seien komplett verschiedene Spiele. Doch die Steuerung bleibt gleich.

Veröffentlicht von Lucas am 1. September 2009

Minigore – Survival-Shooter mit Niedlichkeitsfaktor

Minigore platze vor knapp einem Monat in den App Store – und stürmte sofort auf die ersten Plätze der Paid App Charts. Wie kann das sein?

minigore

Hauptgrund für diesen Erfolg sehe ich in der relativ neuartigen Grafik. Nur sehr wenige Spiele haben von der Umsetzung einen ähnlichen Ansatz. Minigore wird ins Genre Survival -Shooter eingeordnet, wo es darum geht, sich durch eine Welt mit bösen Monstern und Zombies zu schießen. Dabei spielt man oft nur einen Charakter. Bei Minigore hat dieser einzigen Charakter einen würfelförmigen Kopf, kaum Beine, und wackelt beim Laufen hin und her. Statt Zombies verfolgen Minigore kleine bis große schwarzhaarige Wesen. Wirklich furcheinflößend ;-)

Nein im Ernst, gäbe es die Sache mit dem virtuellen Blut nicht, wäre Minogore fast so harmlos wie Rolando.