Artikel vom September 2009

Veröffentlicht von Lucas am 30. September 2009

A Doodle Flight – Draw your own plane!

A Doodle FlightEinen eigenen Flieger zeichnen und selber steuern – das ist der Sinn von A Doodle Flight. Tippt man in die App Store Suche “Doodle” ein, etwa weil man Doodle Jump sucht, wird gleich darunter auch dieses Spiel gelistet. Mit etlichen “Bravo!/Super!/Toll!”-Bewertungen musste ich das ebenfalls probieren. Die Parallelen zu Doodle Jump sind kaum noch erkennbar, es ist beispielsweise nicht mehr von Bedeutung, eine gewisse Distanz zu erreichen. Es geht nur darum, alle erscheinenden Wölkchen, Sternchen und Monsterchen im Selbstgemalt-Look gnadenlos über alle Kanälle abzuschießen.

Von vorne bis hinten wurde das gründlich durchdacht, und an Action fehlt es kein bisschen. Kleine Details an unbekannten Kreaturen lassen den Spieler immer wieder genau hinsehen, Animationen vervollkommnen den überaus guten Eindruck. Von den vielen Doodle-Games gehört A Doodle Flight eindeutig zu den besten. Es ist zwar nicht ganz so einfach wie Doodle Jump, von der Steuerung aber nahezu identisch und hat noch den Vorteil, dass man mehrmals pausieren kann (doppelt auf den Button tippen).

Veröffentlicht von Lucas am 26. September 2009

Anleitung Jailbreak FW 3.1 mit Pwnage Tool (Mac)

Pwnage Tool 3.1

Hier ist meine leider ziemlich verspätete Anleitung zum Jailbreak der Firmware 3.1 mittels Pwnage Tool. Sie ist ganz besonders für Anfänger geeignet :-)

Fehler, Fragen und Verbesserungen bitte gleich als Kommentar hinterlassen.

Was ist ein Jailbreak?

Ein Jailbreak ist ein Eingriff in das Dateisystem deines Geräts und erlaubt die anschließende Installation von 3rd Party Apps (Software von Drittanbietern).

Was macht Pwnage Tool?

Dieses Programm jailbreakt die Firmware, die du zuvor mit iTunes für ein Softwareupdate heruntergeladen hast. Eine gejailbreakte Firmware wird auf deinem Computer abgelegt und kann über iTunes auf dem Gerät installiert werden. Pwnage Tool gibt es nur für Mac OS X.

Pwnage Tool kann:

Jailbreak der Firmware 3.1 oder 3.1.1
unterstützte Geräte: iPhone 2G, iPhone 3G, iPod touch 1G (NICHT iPhone 3GS und iPod Touch 2G

Download Pwnage Tool 3.1

etwa 23,1 MB – weitere Infos hier.

http://downloads2.touch-mania.com/PwnageTool_3.1.dmg
http://bentkowski.com.pl/PwnageTool_3.1.dmg
http://www.iemanduitnederland.nl/PwnageTool_3.1.dmg
http://miphone.ca/iphone-dev/PwnageTool_3.1.dmg
http://dehek.us/PwnageTool_3.1.dmg

Veröffentlicht von Lucas am 21. September 2009

Fling! – pelzige Bällchen rollen!

Fling!Mit Fling! [fling] ist ein neues wirklich hübsches Puzzlespiel ist im App Store aufgetaucht. Die “hölzerne” Grafik und kleine bunte Fellbällchen erinnern ein bisschen an Gartenzwerge im Vorgarten. Ziel von Fling! ist, alle knuffigen Bälle vom Spielfeld herunterzuschubsen. Und zwar so, dass immer einer gegen einen anderen rollte ubd damit zur Seite oder nach oben/unten bewegt. Das Feld ist in 56 kleine Quadrate eingeteilt. Auf ihm erscheinen die Bällchen, mit einem Fingerwisch werden sie bewegt. Es ist sehr sinnvoll, vor den eigentlichen Levels das Tutorial abzuspielen, das automatisch beim ersten Start angezeigt wird.

Durch alle Level hindurch begleitet den Spieler entspannende Musik, hin und wieder unterbrochen durch die Geräusche eigener Aktionen. Und die Grafik kann sich wirklich sehen lassen: Letterpress inklusive bietet sie alles in bester Auflösung an, teilweise sind Animationen aber etwas ruckeld, verzögert zum Ton.

Veröffentlicht von Lucas am 20. September 2009

Shockwave

ShockwaveVorher hieß dieses kleine Ballerspiel Asteroids BBQ und war auch kurze Zeit kostenlos zu haben. Mit der Namensänderung kamen einige größere Verbesserungen, sodass Shockwave zu einem richtig guten “Mini”-Shooter” geworden ist und kein Amateur-App- Dasein mehr fristet. Mit einem kleinen Raumgleiter, der ständig aus voller Laserkanonenkraft feuert, soll der Spieler versuchen, aus giftgrünen Löchern hervortretende mittelgroße Asteroiden zu zerschießen. Doch damit nicht genug: Zwischendurch tauchen immer wieder ein paar Gegner auf, die sich entweder dadurch zur Wehr setzen, dass sie auf Kamikazekurs das eigene Raumschiff anvisieren oder das Feuer erwidern. So ist der Spieler immer gezwungen, den herumirrenden Teilen in diesem rechteckigen Teil des Alls auszuweichen – mit einer äußerst gewöhnungsbedürftigen Steuerung. Die Entwickler wollten an dieser Stelle mehr Realismus ins Spiel bringen und haben dafür gesorgt, dass das Raumschiff (sich nach dem Rückstoßprinzip bewegend) weiter fliegt, auch wenn der Schub unterbrochen wurde. Man sollte dann schnell wieder wenden und präzise gegensteuern, um den nächsten Crash zu vermeiden.

Veröffentlicht von Lucas am 14. September 2009

Fotos und Gesichter – Face Match und Making Faces

Heute geht es um zwei Apps, die sich auf Gesichter und Fotos von Gesichtern spezialisiert haben. Die eine nennt sich Face Match, die andere heißt Making Faces. Beide sind grundverschieden! Gesichtserkennung ist heute fast schon “in”. Warum sonst hat Apple dann in iPhoto so eine Funktion eingebaut? Das Verzerren von Gesichtern ist zwar viel älter und technologisch weit weniger aufwendig, löst aber immer noch freudige Emotionen aus.

Face Match

Face MatchDieses leichtgwichtige (1,2 MB) Programm der Polar Bear Farm nutzt die Kapazitäten untätig herumstehender Server, um iPhone-Nutzern die Möglichkeit zu geben, auf ihrem etwas Ähnliches wie in iPhoto zu machen. Nämlich ein Foto mit darauf gut sichbarem Gesicht einer Person aufnehmen und dieses dann vollautomatisch den anderen Fotos der selben Person zuzuordnen. Skurril ist nur, wie falsch automatische Gesichtserkennung liegen kann – hier einige Beispiele von iPhoto.

Wie funktioniert Face Match? Zuerst einmal ist es wichtig, dass man einige Fotos einer Person hat, auf der diese verschiedene Gesichtsausdrücke zeigt. Die Fotos sollten aus ungefähr gleichem Abstand aufgenommen sein. Nach derAuswahl in Face Match kann man der Person auf den Fotos den richtigen Namen geben, Vorschläge werden aus dem Adressbuch angezeigt. Je mehr unterschiedliche Fotos zur Person gehören, desto leichter fällt es dem (entfernten) Programm, Gesichtskonturen mit Abweichungen zu erfassen und bringt es schließlich tatsächlich fertig, auch zu fragen: “Is this …?”. Solche kleinen Erfolge stellen sich bei noch mehr Fotos häufiger ein. Das Programm “lernt mit”.

Veröffentlicht von Lucas am 12. September 2009

Parachute Panic

Parachute PanicDer Titel sagt alles: In diesem reizendem kleinen Spiel geht es darum, ein paar Fallschirmspringer sicher auf ihre wartenden Boote zu bugsieren. Alles was man für sie tun kann, ist folgendes: Fallschirm öffnen (manche Männchen vergessen es vor lauter Aufregung) mit einem Fingertipp darauf und aufpassen, dass die kleinen Leute nicht im Wasser landen oder vom UFO aufgesaugt werden. Dazu wischt man in die Richtung, in die die Figur geweht werden soll, man spielt den Wind. Um das mit dem UFO zu verhindern, tippe es einfach dreimal schnell hintereinander an, es sollte dann verschwinden, Helikopter explodieren und Wolken verschwinden nicht, sie blitzen nur. Im Wasser wartet ein ziemlich hungriger Hai. Das ist auch schon alles.

In diesem einzigartigen Casual Game musst du einem Heer von Fallschirmspringern dabei helfen, sicher in den Booten zu landen. Nimm dich vor zahlreichen Gefahren in acht, wie z.B. Rotorblättern eines vorbeifliegenden Heliktopters, Haien, Gewitterwolken und UFOs. Alle Grafiken des Spiels wurden handgezeichnet und sorgen für einen grossartigen und unverwechselbaren Look. Darüberhinaus gibt es witzige Animationen zu sehen, wenn z.b. einer der Fallschirmspringer sein digitales Leben aushaucht. Zuguterletzt wirst du noch mit witzigen Soundeffekten und Acapella Musik überrascht. – FDG Entertainment

Der Spieler muss nun versuchen, seine Schützlinge, d.h. Strichmännchen, so vom Flugzeug am oberen zum Auffangboot am unteren Bildschirmrand unversehrt zu landen. Das wird in zwei Schwierigkeitsgraden angeboten, inklusive ausführlicher Statistik mit Todesursache (nur in der Vollversion) und Highscore Upload.

Veröffentlicht von Lucas am 10. September 2009

Steve Jobs’ Interview mit David Pogue

Steve Jobs Special Event 2009

Gleich nach der Keynote gestern hat David Pogue, NYTimes Tech-Kolumnist und Autor, ein paar interessante Fragen an Apple CEO Steve Jobs gestellt. Mindestens zwei davon könnten von mir sein.

Warum wurde eine Kamera ausgerechnet im winzigen iPod nano und nicht im iPod touch verbaut?

Darauf wiederholte Steve Jobs nur, was Phil Shiller (Apple-Vizechef) bereits vorher bei der Präsentation gesagt hat: Apple versucht, den iPod touch als Gaming-Device zur Zeit klar abzugrenzen. Dafür muss er so billig wie möglich angeboten werden.

Ürsprünglich waren wir nicht sicher, wie wir den iPod touch vermarkten sollen. War es ein iPhone ohne ‘Phone’? War es ein Taschencomputer? Kunden sahen in dem Gerät eine Spielekonsole, danach richteten wir uns schließlich. Wir vermarkteten ihn so, und er hat sich einfach verkauft. Und nun haben wir den kostengünstigen App Store besonders im Blick. Wir haben also nur den Preis auf $199/189 € gedrückt und müssen keine weiteren Funktionen hinzufügen. Der iPod touch muss einfach so günstig sein, dass jeder ihn sich leisten kann.

Warum kann der iPod nano Videos drehen, aber keine Fotos schießen?

Veröffentlicht von Lucas am 9. September 2009

Special Event gerockt? Keynote vom 09.09.09

Neuer iPod nano

Viele erwarteten einen iPod touch mit Kamera. Die schon frühzeitig veröffentlichten Cases von Hama haben die Erwartung erhalten – bis kurz vorher wieder Zweifel aufkamen: Aufgrund diverser Problemchen – anscheinend in der Produktion der Kameramodule – wird ein neuer iPod touch 3. Generation in dieser Keynote außen vor gelassen? Diese Vermutung hat sich bestätigt. Kaum ein Wort ist über den iPod touch 3G gefallen, nur dass er hardwaretechnisch von der Grafik- und Prozessorleistung dem iPhone 3GS angeglichen wurde. Das 16 GB-Modell steht seit heute nicht mehr zum Verkauf, stattdessen gibt es ein 64 GB-Modell.

Viel hat sich dann beim iPod nano getan, mehr als ich erwartet hatte. Zum ersten kommt er jetzt glitzernd und glänzend mit poliertem Aluminiumgehäuse daher, zweitens ist ein FM Radio drin und – das Beste – er hat eine Kamera, die für Videos gut genug ist. Lautsprecher und Mikrofon runden die Sache ab. Apple hat das alles natürlich idiotensicher integriert, im Hauptmenü findet man nun bspw. den Punkt Videokamera. Auch einige Effekte lassen sich on-the-go anwenden. Dem iPod nano 5G hat Apple noch die selbe Sprachausgabe (Voice Over) beschert, die beim iPod shuffle seit langem dabei ist. Alle weiteren Infos dazu kannst du der offiziellen Pruduktseite entnehmen.

Am iPod shuffle hat sich nur äußerlich etwas getan. Er glänzt zwar nicht so wie der nano, ist dafür jetzt aber in fünf verschiedenen Farben erhältlich: Grau, Schwarz, Hellblau, Grün und Pink. Nur eine glänzt, und zwar die exklusive Sonderausgabe aus poliertem Edelstahl, die nur im Apple Store erhältlich ist. Damit will Apple nicht alles den Retail Stores überlassen. Hier noch ein Verweis zur Produktseite.

Veröffentlicht von Lucas am 6. September 2009

Modern Combat: Sandstorm – “War is hell. Step inside.”

Modern Combat: SandstormDer neuste Ego-Shooter im App Store von Gameloft ist eindeutig auch der fortschrittlichste. Das wird sofort beim ersten Level klar, in dem der Spieler langsam mit der Steuerung vertraut gemacht wird. Kein anderes Spiel dieses Genres kann eine so brilliante Grafik aufweisen – auch das schon etwas ältere BIA (Brothers in Arms – iTunes-Link) nicht, welches ja ebenfalls von Gameloft stammt. Bei Modern Combat sind Gut und Böse klar voneinander getrennt, die “Guten” sind die Amerikaner, die “Bösen” ein paar Terroristen, irgendwo im mittleren Osten. Ein heroischer Epilog beendet die komplette Mission, er wirkt dann fast zu schmalzig.

Einzige Tätigkeit während des gesmaten Spiels ist es also, mit den Waffen durch die Level zu rennen oder kriechen, je nachdem, was gerade vorteilhafter ist. Dabei wird eine nahezu perfekte Spielatmosphäre geschaffen. Bisher gibt es die so nur am PC/Mac – für ein Handy-Spiel unglaublich! Die Grafik läuft einwandfrei flüssig, und ist das einmal nicht der Fall, sollte man ein den Safe Mode wechseln (SBSettings), dann müsste es gehen. Beim Leveldesign wurde auf jedes noch so kleine Detail geachtet, vom Wasserhahn bis zum Lichtschalter, die Entwickler scheinen ihr Spiel sehr gründlich ausgestaltet zu haben.

Veröffentlicht von Lucas am 4. September 2009

Incase Slider Case – besser als Softcases?

Incase Slider Case

Heute möchte ich etwas Handfestes vorstellen. Es kam gestern pünktlich mit der Post, klein und unscheinbar in der Größe, der Preis war leider das Gegenteil. Und es kam nur, weil Brian Tong (Apple Byte) damit so begeistert herumtanzte. Da dachte ich eben, wenn er es selbst benutzt und jetzt auch noch verlost, muss diese iPhone-Hülle doch nicht schlecht sein. Die für mich ungewohnte Sache war bloß, das es sich um ein Hardcase handelt. Bisher hatte ich es immer mit Hüllen aus Silikon oder anderem gummiartigen Material zu tun. Meiner Meinung nach können sie Stöße besser abfangen und liegen dabei trotzdem eng an. Was aber passiert, wenn zwischen Hardcas und iPhone ein Sandkorn gerät, verkratzt dann nicht die ganze Oberfläche, scheuert das dann nicht, ohne dass man davon etwas mitbekommt?

Ein bisschen Erfahrung kann ja nie schaden, und so bin ich nun zu dem Schluss gekommen, es ist genau umgekehrt. Flexible Hüllen lassen Staub, Fett und Flüssigkeit eher an den Rändern hindurch, sie liegen auch nicht ganz so passgenau an. Besonders Silikon-Hüllen werden selten so genau gespritzt, dass eine exakte Form garantiert ist. Vorher wurde mein iPhone von einer 0815 Belkin-Hülle geschützt, mein iPod touch von einer iSkin-Hülle. Beide musste ich regelmäßig auswaschen, und habe festgestellt, dass die Geräte an der Rückseite manchmal schmutziger waren als an der ungeschützten Vorderseite.