Kaffee kochen mit dem iPhone ist und bleibt eine Utopie. Bier einschenken ist dagegen schon möglich. Ein Feuerzeug anzünden auch. Sogar ein Lineal kann auf das Display gebracht, mit dem digitalen Kompass des 3GS auch die Blickrichtung bestimmt werden. Aber wusstest du, dass man mit dem iPhone auch Entfernungen messen kann? Erreicht wird das nach dem Sonar-Prinzip. Deshalb heiß die App, die ich heute vorstelle, Sonar Radar.
Was ist denn überhaupt ein “Sonar”?
Das Sonar ist eine Schallmesstechnik zur Ortung und Vermessung von Gegenständen unter Wasser. Das Wort ist ein englisches Akronym von sound navigation and ranging, was sich mit Schall- Navigation und Entfernungsbestimmung übersetzen lässt. - Wikipedia
Das iPhone hat einen Lautsprecher unten links und ein Mikrofon unten rechts. Beide sind eben auf gleicher Höhe an der gleichen Seite angebracht. Beim iPhone 2G ist das Mikro ein bisschen schlecht, könnte Schwierigkeiten machen.
Wird über den Lautsprecher ein Ton ausgesandt, müsste ihn das Mikro kurze Zeit später als von einer Wand zurückgeworfenes Echo wieder registrieren. So viel zur Theorie.
Sonar Radar sendet nun schnell aufeinander folgende Klick-Geräusche aus. Sie beginnen üblicherweise auf einer niedrigen Frequenz und enden auf einer höheren. Die Klicklänge sollte bei einer kurzen Distanz, z.B. 50 Zentimeter, kurz sein. Der High-Pass-Filter entfernt störende Außengeräusche. Ob eine relativ genaue Messung erfolgen kann, hängt von vielen Faktoren ab: Der Lufttemperatur, der Winkel zum Messobjekt bzw. die Lage des Geräts (Accelerometer) und die Kalibrierung. Leicht sieht die Sache für den Laien allerdings nicht aus. Deshalb rate ich dringend, alle FAQs und Hilfetexte durchzulesen, sowie das anfangs vorgestellte Video nicht zu überspringen.
Manchmal (sehr oft sogar!) erscheinen komische Messwerte auf dem Bildschirm. Ist keine Stelle auf der “bunten Leiste” erkennbar (empfangenes Echo – rot die erkannten Klicks), kann man ein bisschen an der Klicklänge und Frequenz justieren und – voila! – ein realistischer Wert erscheint. Bis maximal 60 Fuß soll die Messung angeblich erfolgen. Man muss es einfach ausprobieren!
Ich hoffe, jetzt wo die App auf vielen Blogs schon vorgestellt wurde, wird Sonar Ruler auch nicht mehr von frustiereten Nutzern, die nicht wissen, was das soll, schlecht bewertet. Ich würde dieser experimentellen und wirklich interessanten App vier Sterne geben. Vier nur, da beim Interface sämtliche Richtlinien in Sachen Benutzerfreundlichkeit missachtet wurden, sodass fast eine Lupe notwendig ist, um die kleinen Buttons zu treffen.
Gewinnspiel
Wie immer: Einfach einen sinnvollen Kommentar schreiben und du hast die Chance auf einen Promo-Code.
Bewertung

Details
- iTunes-Link: Sonar Ruler
- Preis (Stand: 24.08.2009): 0,79 €
- Sprache: Englisch
- Verkäufer: Laan Consulting Corp
© 2009 Laan Labs - Version: 1.0
- Größe: 9.8 MB
- Hersteller-Website


23:37 am 24. August 2009
habe schon mehrere testberichte gelesen und alle sind positiv. deshalb hätte ich gern einen promo-code, um es selbst zu testen.
01:15 am 25. August 2009
Das Problem der App Ist whs. die Genauigkeit – in Bereichen von cm bis einigen metern sind ca +-4 cm nicht unwichtig
11:34 am 25. August 2009
Also ich habe schon viel darüber gelesen, aber so richtig glauben kann ich den ganzen nicht! Also ob das wirklich so genau geht… hmmm…
Gib mir doch die Chance es herauszufinden
18:44 am 25. August 2009
eine Abstandsmessapplikation
schönes Wort, aber ich hätte die App auch gern
21:35 am 25. August 2009
hab ein 3GS und würde gerne mal mithilfe eines promo codes testen, ob es auch die richtung anzeigt
17:25 am 26. August 2009
Das mit dem “Sonar” ist ein nettes kleines App
Nur WER nimmt diese App, um genaue Abstände zu messen?
Das ist nur etwas, um sich beispielsweise in dunklen Räumen zurecht zu finden
16:33 am 5. September 2009
Der Zufallsgenerator hat Stephan Glas als Gewinner ausgespuckt. Herzlichen Glückwunsch!
Ich danke allen vielmals für die Teilnahme! Das Gewinnspiel wurde am 04.09.09 beendet.