Veröffentlicht von Lucas am 11. Januar 2009

iPod nano besser für Musik

iPod nano

Der iPod nano ist zum Musikhören eindeutig besser geeignet als der iPod touch. Warum das so ist, möchte ich anhand eines kurzen Vergleichs darstellen.

  • Die Maße: Mit 6,2 Millimetern Tiefe trägt der iPod nano deutlich weniger dick auf. Auch das Format ist kompakter.
  • iPod touch Music-App hängt sich manchmal (bei mir sogar ziemlich oft) auf – iPod nano System läuft sehr stabil.
  • iPod touch: Zu lange Titelnamen werden mit “…” abgekürzt und können nicht vollständig gelesen werden. Dies ist meiner Meinung nach eines der größten Defizite, die der iPod touch und das iPhone aufweisen. Nicht nur beim Player ist das ja so, auch in anderen Programmen (z.B. Safari) werden Worte bzw. Wortgruppen und einfach gekürzt. Beim nano ist das besser gelöst: Ist ein Objekt blau markiert, läuft Text, der nicht in die Zeile passt, endlos als Laufschrift durch.
  • Die Funktion zum Überblenden von Songs hat ebenfalls nur der iPod nano. Dem iPod touch fehlt´s.
  • Im Dunkeln und in der Tasche hat man es mit dem iPod nano leichter. Anhand des rechteckigen Formats und der Mitteltaste kann der Play/Pause-Knopf schnell ertastet und bedient werden. Der iPod touch muss dazu extra aus der Tasche geholt werden, ev. auch noch aus dem Standby-Modus oder die Bedienelemente werden durch zweimaliges schneller Drücken des Home-Buttons eingeblendet.
  • Genius haben beide Player gemeinsam, hier ist aber der nano genauso einfach bedienbar (Wiedergabeliste aktualisieren oder speichern) wie der touch. Ebenso funktionieren die Kopfhörer mit Fernbedienung bei beiden Playern.
  • Shake to Shuffle: Denkbar wäre mit dem Software-Update 2.2 für den iPod touch dieses neue Feature gewesen. Bisher ist nur der nano schüttelbar.
  • Suche: Der iPod nano bietet mehr als nur einen ABC-Streifen: Eine richtige Suchfunktion, obwohl das Gerät noch nicht einmal eine Tastatur besitzt.
  • Beim Filmegucken ist der iPod touch klar im Vorteil. Der breite 2,5″-Bildschirm lässt die Augen nicht so schnell ermüden wie das kleine, aber erstaunlich hochauflösende (320 x 240 Pixel bei 204 ppi) Display des iPod nano.


4 Kommentare zu “iPod nano besser für Musik”

  1. Dirk
    15:30 am 14. Januar 2009

    Deiner Aussage: „Der iPod nano ist zum Musikhören eindeutig besser geeignet als der iPod touch.“ Kann ich nicht ganz zustimmen. Ich habe beides schon mal probiert und ich kann mich wirklich dieser Meinung nicht anschließen. Es ist durchaus so, dass beide Geräte Vor- aber auch Nachteile haben, aber ich sehe es immer noch so, dass der Touch besser zum Musikhören ist. Zumindest ist das für mich so. Auch wenn vielleicht ein paar Fakten dagegen sprechen ich werde weiter meinen Touch nutzen.

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  2. Lucas
    19:41 am 14. Januar 2009

    Ich habe den Vergleich aufgestellt, um die fehlenden Funktionen der Music-App festzustellen. Hoffentlich kann der iPod touch beim nächsten SW-Update dann genauso viel. Niemanden möchte ich dazu auffordern, umzusteigen.

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  3. Max
    15:22 am 1. März 2009

    Wenn die Dimension eines MP3-Players über seine Qualität entscheidet frage ich mich, warum bei vielen Redaktionen bspw. die Cowon-Produkte regelmäßig über den iPod nano siegen.

    Ausserdem stellt sich die Frage inwiefern das Schütteln für Shuffle mehr als ein Gimmick ist, denn um den Modus ein- oder auszuschalten muss man den iPod nano ebenso aus der Tasche holen wie den Touch. Abgesehen davon, dass es abermals Apples Sorgfalt bei der Quality-Control und beim Produkt-Placing beweist, wenn der iPod Touch eben per touch bedient wird, sollte man sich fragen in welcher Umgebung “shake-to-shuffle” ok ist. Nicht jeder möchte in der Metro seinen iPod schütteln um auf Shuffle umzustellen. Für den iPod nano ist diese Bedienung deshalb ein Pro-Argument, weil ein Bedienelement auf dem deutlich kleineren Bildschirm gespart werden kann.

    einen Punkt hast du aber dennoch: Überblenden der Songs. Ich glaube, dass dieses Feature zur Maximierung der Akkuleistung weggelassen wurde, da der Touch mit gleichzeitigem Surfen via Safari und Musikhören bereits schon mit mehreren Threads belegt ist. Würden mehrere mp3’s gleichzeitig geladen werden, würde das zusätzlich Leistung verbraten.

    Widersprechen muss ich Dir wiederum bei der Bedienelementen. Meinen iPod Touch hole ich nicht mehr aus der Tasche um zu pausieren oder abzuspielen. Die Bedienelemente werden in immer gleicher Abfolge an den immer gleichen Stellen bedient – ist also eine Übungssache.

    Dagegen fällt mir der Touch aufgrund seines Gewichtes beim Joggen nicht mehr aus der Tasche – ein Grund FÜR den Touch, trotz seiner Dimensionen.

    Filme schaue ich übrigens überhaupt nicht darauf, stattdessen freue ich mich, dass mein iPod Touch als PDF-Reader funktioniert – beides kein Argument eines MP3-Players, von daher als Vergleichsmittel in dem Bezug unfair.

    Worin der Vorteil beim Unterschied der Dicke der beiden Geräte liegt kannst du ja mal in einem Extra-Artikel erklären, immerhin ist es dein Einstiegsargument.

    Alles in Allem hast du die beiden Geräte für ihre besonders sorgfältig designten Merkmale außerhalb der Musikfaktoren und für ihre Entertainmenteigenschaften bewertet.

    Testurteil für den Artikel: unbefriedigend

    Besten Gruß

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  4. Mario
    20:50 am 20. Dezember 2010

    Ich bin genau der selben meinung!

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