Veröffentlicht von Lucas am 26. November 2008

UNO – Spielspaß zwischendurch

Heute testete ich für diesen Artikel einmal die neue UNO-App von Gameloft. Ich muss sagen, es hat meine Erwartungen erfüllt. Vielleicht sogar ein bisschen mehr als das. Wenn in der Bahn kein Kartendeck oder kein Mitspieler zur Hand ist, ist der Klassiker als Langeweile-Killer für zwischendurch bestens geeignet. Immerhin zieht man keine schrägen Blicke auf sich, wenn man im Geschwindigkeitsrausch mit seinen Musikplayer in der Luft Loopings dreht. Nein, UNO kommt ganz ohne Accelerometer aus.

Wie jemand im iPod touch Fans Forum schon ganz richtig bemerkte, ist die App mit 5,99 € beziehungsweise 7,99 $ für App Store-Verhältnisse keine große Investition, ist billiger als ein originales Kartenspiel und bringt dennoch ungeheuren Spielspaß. Wie bei jeder Partie geht es hier nur ums Gewinnen, nur Zweiter zu sein hat kaum Wert. Die Karten werden einfach per Drag & Drop in die Tischmitte gezogen oder durch doppeltes Antippen gespielt. Da jetzt ins Spiel selbst keine neuen Ideen eingebracht werden konnten (sonst ist es ja kein UNO mehr) haben sich die Entwickler hier besonders auf die grafische Umsetzung konzentriert. Und das ist ihnen gelungen: Nachfolgendes Video sagt mehr als tausend Worte.

Aber das Beste ist der Mehrspieler-Button. Drückt man darauf, erscheinen ganze drei verschiedene Optionen, die es ermöglichen:

  • mit anderen Spielern (bis zu 4) am gleichen Gerät zu spielen: Ist der nächste an der Reihe, wandern die Karten einfach weiter, sodass der iPod nicht gedreht werden muss. Und damit die anderen die Karten nicht sehen muss immer erst noch einmal auf den Bildschirm getippt werden. Sehr praktisch!
  • über WLAN mit anderen zu spielen, die das Spiel auch geöffnet haben und sich im selben Netzwerk befinden.
  • über einen Server im Internet zu spielen. Dazu wird man aufgefordert, einen Nicknamen anzugeben. Manchmal kommt es zu Netzwerkfehlern, aber die sind bei Online-Spielen zu verschmerzen. Denn das laufende Spiel wird beendet, wenn die Internetverbindung eines Mitspieler abbricht oder dieser das Spiel verlässt.

Natürlich ist im “Lieferumfang” auch noch passende Musik dabei. Und UNO belohnt die Sieger mit verschiedenen Trophäen.

Video

Details

  • iTunes-Link: UNO™
  • Preis (Stand: 25.11.2008): 5,99 €
  • Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Spanisch
  • Verkäufer: Gameloft S.A.
    © 2008 Gameloft. All Rights Reserved.
  • Größe: 59,4 MB
  • Kennzeichnung: 4+
  • Hersteller Website

Bewertung

5 Sterne


8 Kommentare zu “UNO – Spielspaß zwischendurch”

  1. Cindy
    21:27 am 16. Dezember 2008

    Ich habe mir auch das Spiel gekauft und bin begeistert. Spiele es sehr oft. Vor allem der Mehrspielermodus bringt Spannung rein. Das einzige was ich noch nicht verstehe ist die 4+ bei der man entweder ziehen kann oder herausfordern. Nur Herausfordern scheitert immer bei mir. Wonach geht das? Weisst du das?

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  2. Lucas
    18:46 am 17. Dezember 2008

    Da ich selber nie wusste, was das ist, habe ich mal bei Gameloft gefragt. Ich bekam keine ausführlich Antwort, nur so viel: “Herausfordern” bedeutet, dass man von einem Gegner nach Ausspiel einer 4-Ziehen-Karte zu einem Zweikampf aufgefordert wird. Diesen kann man entweder annehmen oder nicht. Nach welchen Kriterien der Sieger ermittelt wird, ist mir nicht bekannt. Vielleicht geht es nach Zufall, vielleicht nach der “Stärke” der Karten, die man besitzt … Was soll’s, meistens verliere ich doch auch ;-)

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  3. Cindy
    21:02 am 17. Dezember 2008

    Das mit dem herausfordern war mir klar, mir ist eben nur nicht klar nach was man dann gewinnen kann. Also weiter tüfteln ;) Danke!

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  4. Peter
    04:53 am 17. Februar 2009

    Die “4-Ziehen”-Karte darf nur gespielt werden, sofern man nicht über eine weitere Karte der gleichen aktuellen Farbe verfügt.
    Beispiel: Der vorangegangene Spieler hat eine grüne 7 abgelegt. Sofern man nicht über eine weitere grüne Karte verfügt, darf die “4-Ziehen”-Karte ausgespielt werden.
    Der nächste Spieler kann diese “4-Ziehen”-Karte dann herausfordern. Hat der ablegene “4-Ziehen”-Karte” Spieler dann tatsächlich keine grüne Karte im obigen Beispiel, wird die Herausforderung abgelehnt und der Herausforderer muss 6 Karten ziehen.
    Stellt sich heraus, dass die “4-Ziehen”-Karte nicht gespielt werden darf, weil eine weitere grüne Karte vorhanden war, gewinnt der Herausforderer.

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  5. Lucas
    19:04 am 17. Februar 2009

    Vielen Dank, dass du uns hier aufgeklärt hast! Jetzt weiß ich endlich Bescheid :-)

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  8. e-ranger
    14:22 am 8. November 2011

    Ich spiele auch mit Begeisterung Uno auf dem iPhone und..ich habe noch NIE eine Spielrunde verloren (spiele immer bis 3000 Punkte) – nur am iPhone, nicht online!
    Was ich mich allerdings frage ist doch: Hat derjenige, der UNO programmiert überhaupt eine Ahnung von diesem Spiel?
    Generell spielen die Computer-Mitspieler zuerst die kleinste Karte aus, wünschen sich mit ihrem Joker für ihren letzten Spielzug immer eine Farbe, die sie (und ab und zu auch niemand) hat. So wird das Spiel unnötig in die Länge gezogen (die längste Sektion war mal 12 Minuten und bracht genau 29 Punkte). Das ist immer wieder ärgerlich für mich und nimmt dem Spiel seinen Sinn. Eine Herausforderung ist es nicht wirklich, nur Ablenkung. Wirft einer eine 4+ im Jumpin Modus und ein anderer wirft seine 4+ Karte schnell hinterher, kann er wohl die Farbe haben, die die oberste Karte auf dem Stapel hat, bei Herausforderung hat man keine Chance…man sollte die Karten tunlichst nehmen.
    Genauso würde ein realer Spieler nie eine 0 werfen und die gleiche Farbe an seinen Nebenmann weiterreichen, der damit das Spiel beenden kann.
    Es sind viele Kleinigkeiten die einem das Spiel mies machen:
    Eine völlig unlogische Spielweise wurde vom Programmierer eingegeben…das sollte noch mal überarbeitet werden.

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